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Niebaum zieht sich angeblich spätestens 2006 zurück

Hamburg - Unter dem Druck des neuen Großaktionärs Florian Homm soll sich Borussia Dortmunds Präsident Gerd Niebaum zum Rückzug bereit erklärt haben.

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Laut der «Süddeutschen Zeitung» und des Fachmagazins «Kicker» hat sich Homm als Bedingung für seine massive Kapitalbeteiligung an dem einzigen börsennotierten Fußball-Bundesligisten von Niebaum dessen Rücktritt «spätestens im Rahmen der Neuwahl des Präsidiums des BVB im Jahre 2006» schriftlich zusichern lassen.

Unter Druck

Gerd Niebaum verfolgt die Bilanzpressekonferenz von Borussia Dortmund.

Die «Süddeutsche Zeitung» und der «Kicker» berufen sich auf eine «Drei-Punkte-Erklärung», die Fondsmanager Homm den beiden Borussen-Geschäftsführern Niebaum und Michael Meier zur Gegenzeichnung vorgelegt hatte und die der Zeitung und dem Magazin vorliegt. Außerdem haben sich Niebaum und Meier demnach verpflichtet, «schnellstmöglich» einen dritten Geschäftsführer einzustellen, der die Bereiche Finanzen und Controlling übernimmt. Der «Süddeutschen Zeitung» sagte Manager Meier nur: «Ich dementiere das nicht. Ich gebe keinen weiteren Kommentar ab.»

Homm erklärte indes: «Es ist noch nicht ausreichend klar geworden, dass der große Verein Borussia Dortmund gerettet worden ist.» Bei der Bilanzpressekonferenz des Vereins hatte Niebaum einen Verlust für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von 67,7 Millionen Euro und Verbindlichkeiten von 118,8 Millionen Euro bekannt gegeben.

dpa

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