Sonntag, 11. November 2007 / 16:35 Uhr
München - Der TSV 1860 München will gegen Zweitliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach auf die Aufstiegsplätze zurück.
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«Wenn wir hochkonzentriert spielen und mit dem nötigen Selbstvertrauen die Partie bestreiten, dann rechne ich mir auch gegen Gladbach etwas aus», sagte «Löwen»-Trainer Marco Kurz vor dem Topspiel des Spieltags. Für eine Rückkehr auf die Aufstiegsränge der 2. Fußball-Bundesliga benötigt der Gastgeber einen Sieg gegen die favorisierten Mönchengladbacher, die in jedem Fall an der Tabellenspitze bleiben werden.
Nach 32 Spielen im Profi-Oberhaus ist es die erste Begegnung der beiden Traditionsmannschaften in der 2. Liga. Vor vollem Haus wird das Fernseh-Spiel des 13. Spieltags nicht stattfinden, wenngleich 1860-Manager Stefan Reuter eine «ordentlichen Kulisse» erwartet. «Ich denke, dass 35 000 Zuschauer kommen werden. Schließlich treffen da zwei sehr interessante Mannschaften aufeinander», sagte der Weltmeister von 1990.
Kurz sieht sein Team in der Außenseiterrolle. «Die Gladbacher haben die beste Kaderqualität der zweiten Liga mit enorm viel individueller Klasse. Da sitzen Spieler auf der Bank und auf der Tribüne, die in vielen anderen Zweitligateams Stammspieler wären», sagte der Münchner Coach. Nach einer bislang guten Saison will sich Kurz die Borussen mittelfristig zum Maßstab nehmen. «Wir können uns nicht mit Gladbach vergleichen. Sie verfügen über einen routinierten, ausgeglichenen Kader. Unser Ziel ist es, dorthin zu kommen, wo Gladbach bereits ist», sagte Kurz.
Lobende Worte gab es auch von Seiten der Gäste für die Münchner. «1860 spielt eine gute Saison bislang und hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Leuten gefunden», sagte Borussen-Coach Jos Luhukay.
dpa
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