Fussball2. Bundesliga → Meldung

DFB legt Verteilung der TV-Gelder fest

Dresden - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf seiner Sitzung am 28. November in Dresden die Verteilung der Fernsehgelder für die neue 3. Liga und die ab der Spielzeit 2008/09 dreigeteilte Regionalliga festgelegt.

anzeige

Demnach bekommen die Vereine der 3. Liga insgesamt zehn Millionen Euro aus dem bis zum Jahr 2009 mit der SportA abgeschlossenen Fernsehvertrag, die Regionalliga-Clubs teilen sich einen Betrag von 5,372 Millionen Euro. Welche Summe die 20 Vereine, die sich für die 3. Liga qualifizieren, und die Regionalligisten in der kommenden Saison ausgezahlt bekommen, steht noch nicht fest. Grund dafür ist, dass die zweiten Mannschaften der Lizenzvereine ab der kommenden Spielzeit nicht mehr an den TV-Geldern partizipieren.

DFB

Foto: dpa Bild vergrößern

DFB-Präsident Zwanziger steht neben einer Projektion des Logos des Deutschen Fußball-Bundes.

Sollte sich für die 3. Liga die maximal zugelassene Zahl von vier zweiten Mannschaften der Proficlubs ergeben, erhalten die restlichen 16 Clubs jeweils 625 000 Euro. Sollten weniger zweite Mannschaften der Lizenzvereine der 3. Liga angehören, sinken die Einnahmen aus den TV-Geldern für die übrigen Clubs. Gleiches gilt für die ab der kommenden Saison dreigleisige Regionalliga. Je mehr zweite Mannschaften der Lizenzvereine dann viertklassig spielen, desto höher ist das TV-Geld für die übrigen Clubs.

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach sagte zu den Fernsehplanungen für die 3. Liga: «Aus vielfältigen Kontakten mit den TV-Anstalten wissen wir, dass die neue 3. Liga des DFB sehr hochwertig eingestuft wird. Wir hoffen daher auf eine regelmäßige, ausführliche Berichterstattung im Fernsehen.» Der DFB werde sich dafür einsetzen, dass der zunächst für die Startsaison festgelegte Grundbetrag aus den TV-Einnahmen künftig erhöht werden kann.

Auf seiner Präsidiumssitzung hat der DFB neue Richtlinien für Stadionverbote beschlossen. Das neue Konzept wurde allerdings «unter dem Vorbehalt einer Stellungnahme durch politische und polizeiliche Instanzen» verabschiedet, teilte der DFB in einer Presseerklärung mit. Die Neufassung der Richtlinien liege derzeit dem Nationalen Ausschuss Sport und Sicherheit (NASS) sowie den Polizeibehörden der Bundesländer und der Bundespolizei vor.

In Absprache mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) und Fan-Vertretern sind die neuen Richtlinien zur Verhängung von Stadionverboten transparenter, gerechter und einzelfallbezogener gestaltet worden. Die Reduzierung der Höchstdauer von Stadionverboten von fünf auf drei Jahre ist eine der wesentlichen Änderungen. Zudem können Stadionverbote künftig unter bestimmten Voraussetzungen ausgesetzt werden. Dem Wunsch der Fanverbände, die Heimatvereine des betreffenden Zuschauers in das Verfahren stärker einzubinden, wurde in der Neufassung der Richtlinien ebenfalls entsprochen.

Am 23. und 24. Juni hatten rund 450 Fans auf Einladung des DFB und der DFL in Leipzig beim ersten bundesweiten Fan-Kongress über das geltende Verfahren der Stadionverbote diskutiert. Grundlage des Reformversuches war laut DFB das Positionspapier Stadionverbote der Interessengemeinschaft «Unsere Kurve». Nach einer zu Beginn des Jahres 2008 erwarteten Rückmeldung der NASS können die überarbeiteten Richtlinien in Kraft treten.

dpa

Diesen Artikel bookmarken bei...
del.icio.us Mister Wong Technorati Google Linkarena Oneview Folkd YiGG

0 Kommentare | Kommentare verstecken

Kommentar schreiben


Bundesliga Live

Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.

Fussball Manager

Fussball Manager - FussballCup

Fussball-Spruch des Tages

Eduard Geyer (Ex-Trainer von FC Energie Cottbus [im Abstiegskampf mit Cottbus] nach einem Spiel im TV-Interview): Es muss eine Kehrtwende geben. Und die muss 360 Grad sein.