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Capello in England Favorit - Klinsmann zu Liverpool?

London - Nach der Absage von Star-Coach José Mourinho gilt Fabio Capello als Favorit für den Posten des englischen Fußball-Nationaltrainers.

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Der englische Fußball-Verband FA werde binnen 48 Stunden mit dem früheren Trainer von Real Madrid, Juventus Turin und AC Mailand Gespräche führen, berichteten britische Medien übereinstimmend. Sollten der 61 Jahre alte Italiener und die FA handelseinig werden, könnte Capello noch diese Woche als Nachfolger von Steve McClaren präsentiert werden. Dieser war im November fristlos entlassen worden, nachdem Englands «Three Lions»-Team die Teilnahme an der Europameisterschaft 2008 verpasst hatte.

Zweite Wahl

Foto: dpa Bild vergrößern

Nach Mourinhos Absage ist Capello Favorit auf den Posten des englischen Nationaltrainers.

Nach Informationen des «Daily Telegraph» soll Capello ein Jahres- Gehalt von umgerechnet 5,5 Millionen Euro verlangen und den früheren italienischen Chelsea-Star Gianfranco Zola als Assistenten mitbringen wollen. Als englischer Co-Trainer seien die früheren Nationalspieler Alan Shearer und Stuart Pearce im Gespräch. Capello, der den Posten als «schöne Herausforderung» bezeichnete, hat als Nationalcoach keine Erfahrung, gewann in Italien und Spanien aber neun Meisterschaften und führte den AC Mailand 1994 zum Gewinn der Champions League.

«Trainer Englands zu werden, ist wirklich etwas Besonderes. Wenn die FA entscheidet, mit uns reden, werden wir zuhören», sagte Capellos Sohn und Berater, Pierfilippo Capello, dem italienischen Fernsehsender «Sky TV». «Allerdings hat es bislang keinen Kontakt gegeben. Mein Vater und ich warten.»

Als Kandidaten für das Nationaltrainer-Amt, auf dessen Übernahme der Portugiese Mourinho verzichtet hatte, werden nach wie vor auch der frühere italienische Nationaltrainer Marcello Lippi, Aston-Villa-Coach Martin O'Neill und Jürgen Klinsmann gehandelt. Die Boulevardzeitung «The Sun» brachte den Ex-Bundestrainer aber zuletzt auch mit dem FC Liverpool in Verbindung, wo der Stuhl des Spaniers Rafael Benitez ins Wanken geraten könnte, falls die «Reds» nicht das Champions-League-Achtelfinale erreichen und gegen Manchester United die zweite Saisonniederlage nacheinander erleiden sollten. Benitez hatte sich zuletzt mit den US-Eigentümern des FCL angelegt.

dpa

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