Dienstag, 18. Dezember 2007 / 16:20 Uhr
Lübeck - Die Verantwortlichen des VfB Lübeck kämpfen weiter um die künftige Zugehörigkeit zur vierten Liga, schließen aber auch einen Gang in die fünfte Liga nicht mehr aus.
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«Der Wirtschaftsrat will die Entscheidung treffen, ob man gewillt ist, in die vierte Liga zu gehen, oder nicht», sagte Geschäftsführer Jürgen Springer. Anfang Januar solle eine Entscheidung getroffen werden. «Der Zug in Richtung Dritte Liga ist abgefahren», erklärte der Geschäftsführer des Tabellen-Vorletzten der Regionalliga Nord.
Präsidium, Wirtschaftsrat und Geschäftsführung des Traditionsclubs hatten am Montagabend in einer mehrstündigen Krisensitzung beschlossen, «sofort zusätzliche Kompetenz im Bereich des Wirtschafts- und Insolvenzrechtes hinzuzuziehen, um eine drohende Insolvenz letztlich noch abzuwehren». Es solle alles versucht werden, um dem Verein eine Spielberechtigung in der neuen dreigeteilten Regionalliga zu ermöglichen. Das vor der Saison hoch gehandelte Team von Trainer Uwe Fuchs liegt derzeit mit 17 Punkten aus 20 Partien auf dem 18. Platz.
«Der wirtschaftliche Erfolg oder Misserfolg steht in engem Zusammenhang mit dem sportlichen Erfolg», erläuterte Springer. So habe der mit mehr als drei Millionen Euro verschuldete DFB-Pokal-Halbfinalist von 2004 zuletzt einen «drastischen Zuschauereinbruch» verzeichnen müssen.
Um die Lizenz für die vierte Liga überhaupt zu bekommen, muss der VfB seinen 28-Mann-Kader reduzieren. In den vergangenen Tagen wurden die Verträge mit Naoki Imaya, Athanasios Saky sowie den Leistungsträgern Daniel Cartus, Benjamin Baltes und Dustin Heun aufgelöst. Insgesamt sollen bis zu 15 Akteure den Verein verlassen.
dpa
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