Freitag, 21. Dezember 2007 / 11:26 Uhr
Hamburg - Vereine der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga sollen auch weiterhin als gemeinnützig gelten und deshalb steuerlich bevorzugt werden. Zu diesem Ergebnis sind die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder gekommen.
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Dies berichtet das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Es gebe keinen Anlass, die Vereine «nicht mehr als gemeinnützig zu behandeln», heißt es in einer Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin im Finanzministerium, Nicolette Kressl (SPD), auf eine Anfrage aus der FDP-Bundestagsfraktion.
Voraussetzung sei aber zum Beispiel eine «umfangreiche Tätigkeit im Amateur- und Jugendsport». Das Bundesfinanzministerium hatte vor einiger Zeit Zweifel bekommen, ob es sich bei manchen Fußballvereinen tatsächlich noch um gemeinnützige Organisationen handelt und nicht vielmehr um Wirtschaftsbetriebe. Betriebsprüfungen hatten bei etlichen Clubs eine zunehmende Kommerzialisierung festgestellt. Diese Bedenken wurden bei einer intensiven Erörterung mit Finanzexperten der Länder aber ausgeräumt.
dpa
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