Freitag, 21. Dezember 2007 / 17:36 Uhr
Kaiserslautern - Klaus Toppmöller hat einen Tag nach seinem Rücktritt als ehrenamtliches Mitglied des Aufsichtsrates und sportlicher Berater des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern die Gründe für seinen Abschied noch einmal präzisiert.
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«Nachdem finanzielle Zusicherungen seitens des Vorstandes, die zur Verwirklichung der Transfers erforderlich waren, nicht eingehalten wurden, habe ich mich zum Rücktritt entschlossen», sagte der ehemalige Torjäger des Tabellen-15. in einem Interview des Südwestfunks.
Der georgische Nationaltrainer dementierte Spekulationen, sein plötzlicher Abschied habe mit der nicht erfolgten Trennung von Trainer Kjetil Rekdal im Zusammenhang gestanden: «Laut Vorstandsbeschluss sollte ich Kontakte zu anderen Trainern aufnehmen. Anzumerken bleibt, dass der Beschluss für Rekdal von mir vorgeschlagen und einstimmig angenommen wurde.» Dazu hatte der Vorstandssprecher Hans Artur Bauckhage erklärt, «wir gehen mit Rekdal in die Rückrunde» und beendete alle Spekulationen um eine Entlassung des 39 Jahre alten Norwegers.
Toppmöller hatte den selbst vorgeschlagenen Ehrenamts-Posten erst am 6. November angetreten. Er wies bei seinem Abschied daraufhin, dass seine Aufgabe «in erster Linie darin bestand, sportliche Kompetenz einzubringen und Priorität auf die Suche nach neuen Spielern zu legen, um die Qualität der Mannschaft zu verbessern, um den Klassenverbleib zu sichern». Dafür habe er «mit potenziellen Kandidaten» wie den georgischen Auswahlspielern Lewan Zkitischwili und Zurab Menteschaswili und einem Stürmer unterschriftsreife Verträge ausgehandelt.
Um den drohenden Sturz in die Drittklassigkeit zu verhindern, wollen die Pfälzer in der Winterpause neues Personal auf den Betzenberg holen. Die Verpflichtung von Zkitischwili und Menteschaswili scheint nur noch Formsache zu sein. Auf der Wunschliste ganz oben steht zudem noch ein Angriffsspieler. Nach Angaben des Vereins kann das Finanzloch, das bis zum Saisonende auf 2,5 Millionen Euro anzuwachsen drohte, dank einiger Sponsoren rechtzeitig gestopft werden.
dpa
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