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Bayern will Titel - Hitzfeld-Nachfolger gesucht

München - Für das Münchner Starensemble beginnt die Vorbereitung auf das anvisierte Triple, für Uli Hoeneß sowie Karl- Heinz Rummenigge die Trainersuche und Ottmar Hitzfeld möchte eine erfolgreiche Abschiedstournee.

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«Ich will Titel gewinnen. So viele wie möglich. Wir sind überall noch dabei. Ich sehe gute Chancen», steckte Hitzfeld schon frühzeitig vor dem Trainingsstart am 07. Januar die Ziele ab. Neben dem Hamburger SV nehmen die Münchner als letzter Bundesligist nach Weihnachts- und Silvesterurlaub wieder den Trainingsbetrieb auf.

Abschiedstour

Foto: dpa Bild vergrößern

Ottmar Hitzfeld beginnt mit dem ersten Bayern-Training 2008 seine Abschiedstour in München.

Hitzfeld trifft erstmals nach seiner Abschiedserklärung wieder mit seinen Stars zusammen, und wird kontrollieren, wie gut Franck Ribéry & Co. ihr Weihnachtsprogramm erfüllt haben. «Ich gehe aber davon aus, dass alle ihre Aufgaben zufriedenstellend erledigt haben», sagte Co- Trainer Michael Henke auf der Internetseite des Vereins. Dazu gibt es künftig für das letzte Halbjahr unter «General» Hitzfeld einen Verhaltenskodex für die Profis. DFB-Sportdirektor Matthias Sammer erwartet, dass der 58-Jährige vor seinem Abschied «absolut konsequent» sein wird. «Für Ottmar Hitzfeld hat die Situation mehr Vor- als Nachteile», fand Sammer in der «Bild am Sonntag».

Langeweile wird beim Rekordmeister jedenfalls keine aufkommen, dafür dürften allein schon die vielen Spekulationen über den Hitzfeld-Nachfolger sorgen. Die Liste der illustren Kandidaten, genannt wurden Volker Finke, Frank Rijkaard, Marco van Basten, José Mourinho, Jürgen Klinsmann, Armin Veh, Jürgen Klopp oder Lothar Matthäus, wird wohl bis zur Klärung der Personalie ständig erweitert werden. Und dass keiner der Kandidaten den begehrtesten Bundesliga- Trainerjob von vornherein ausschlägt, ist angesichts von Renommee und Verdienstmöglichkeiten auch klar. Es sei eine Ehre, Bayern sei ein großer Verein, lauten fast unisono die Aussagen. Und Ratschläge von vielen externen Experten, wer denn die beste Lösung sei, gibt es sowieso ohne Ende.

Mit Argusaugen dürften die Chefetage, die die Nachfolge regeln muss, und Hitzfeld, der sich in der Rückserie Gedanken machen wird, ob er als Nationalcoach in der Schweiz oder als TV-Experte anheuert, das Verhalten der Mannschaft nach dem feststehenden Ende der zweiten Amtszeit des Trainers betrachten. Denn Beispiele, bei denen eine Mannschaft von einem scheidenden Coach nicht mehr erfolgreich zu führen war, gab es schon genügend. «Die nächsten Monate werden hart für mich. Das ist immer so, wenn man als Trainer frühzeitig seinen Abschied ankündigt», sagte Hitzfeld der Schweizer Boulevardzeitung «Blick», verkündete aber im «Kicker» auch «große Freude auf die Rückrunde».

Dass die Bayern auch auf einen neuen Spieler zurückgreifen können, geht angesichts der Hitzfeld-Personalie fast unter. Der 18-jährige Brasilianer Breno, der gerade zum Fußballer des Jahres 2007 in der brasilianischen Liga gekürt wurde, kommt vom FC Sao Paulo und soll künftig die Abwehr verstärken. Bis auf Marcell Jansen (Reha nach Sprunggelenks-OP) dürfte der komplette Kader zum Trainingsauftakt dabei sein. Das erste Pflichtspiel steht für den FC Bayern am 29. Januar im DFB-Pokal-Achtelfinale beim Wuppertaler SV an; Höhepunkt der Vorbereitung ist das Wintertrainingslager in Marbella vom 13. bis 20. Januar.

dpa

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