Dienstag, 3. Juni 2008 / 10:27 Uhr
Die Erwartungen im Land des Weltmeisters sind riesig. Nach dem WM-Triumph 2006 in Deutschland fordern die «Tifosi» in Österreich und der Schweiz Italiens zweiten EM-Titelgewinn nach 1968. Und trotz der «Hammergruppe» mit Vize-Weltmeister Frankreich, den Niederlanden und Rumänien zählen sich die «Azzurri» voller Selbstbewusstsein zu den großen EM-Favoriten.
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Der umstrittene Nationaltrainer Roberto Donadoni steht unter enormem Erfolgsdruck. Bei der EM muss der frühere Star des AC Mailand aus dem übergroßen Schatten seines Vorgängers Marcello Lippi hervortreten. Alles andere als das Erreichen des erhofften «Traumfinals» gegen Deutschland in Wien, würde Donadoni den Job kosten.
Nach Italiens Sieg bei der WM sind die Erwartungen an LIppis Nachfolger Roberto Donadoni hoch.
Auch wenn mit Francesco Totti und Alessandro Nesta zwei große Stars nach dem WM-Titeltriumph in Berlin zurückgetreten sind, ist der große Umbruch bei den «Azzurri» ausgeblieben. Italien kann bei der EM also auf sein erfahrenes und perfekt aufeinander eingespieltes WM-Team setzen - trotz des Ausfalls ihres Kapitäns Fabio Cannavaro (Real Madrid). Der überragende Abwehrchef der WM zog sich beim ersten Training auf österreichischem Boden einen doppelten Bänderriss zu. Italiens qualitativ einzigartiges Defensiv-Bollwerk wird dennoch ein harter Brocken für die Gegner bleiben. Für Cannavaro wurde Alessandro Gamberini (AC Florenz) nachnominiert.
Im Tor soll Gianluigi Buffon (Juventus Turin) nach seinen weitgehend überstandenen Rückenproblemen der bewährt sichere Rückhalt sein. Freistoßkünstler Andrea Pirlo (AC Mailand) gilt im Mittelfeld als der kreative Kopf der «Squadra Azzurra». Und im Sturm soll es der bei Bayern München überragende Torjäger Luca Toni richten. Sollte sein schier unstillbarer Torhunger bei der EM anhalten, könnte «Toni Nazionale» Italiens EM-Held werden.
(Stand: Juni 2008)
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Eduard Geyer (Ex-Trainer von FC Energie Cottbus [im Abstiegskampf mit Cottbus] nach einem Spiel im TV-Interview): Es muss eine Kehrtwende geben. Und die muss 360 Grad sein.
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