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Russland: Hiddink gibt der Mannschaft Kraft

Mit einer deftigen Pleite im ersten Test und Verletzungssorgen in der Abwehr hat die Vorbereitung auf die EM-Endrunde für Russland wenig verheißungsvoll begonnen. Das 0:3 in Rumänien war Ende März ein herber Dämpfer für den Premieren-Europameister von 1960, der schon vor vier Jahren in Portugal in der Vorrunde auf Griechenland und Spanien traf. Weiterer Gegner ist Schweden.

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Trainer Guus Hiddink beklagte nach der Niederlage in Bukarest Naivität und mangelnde Fitness seiner Spieler, von denen die meisten erst Mitte März in die heimische Meisterschaft starteten. Der Niederländer, der in diesem Jahr seinen Vertrag als russischer Nationaltrainer bis 2010 verlängert hat, ist aber überzeugt, diese Probleme bis zum EM-Start zu lösen.

Russlands Trainer

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Der Niederländer Guus Hiddink sitzt neben seinem Trainerteam auf der Bank.

Dass die Stars der Russen in der Offensive spielen, bekamen im UEFA-Cup Bayer Leverkusen und Bayern München gegen Zenit St. Petersburg zu spüren, wo Hiddinks Landsmann Dick Advocaat Trainer ist. Pawel Pogrebnjak sorgt für die Tore, Andrej Arschawin kann eine Abwehr mit seiner Schnelligkeit ebenso aufreißen wie Alexander Kerschwakow, der vom FC Sevilla nach Russland zu Dynamo Moskau zurückkehrte. Auf Pogrebnjak muss Hiddink allerdings verzichten, weil eine Verletzung nicht rechtzeitig auskuriert wurde.

Arschawin sah beim entscheidenden 1:0 in Andorra allerdings die Rote Karte und ist gegen Spanien und Griechenland gesperrt. Der Zittersieg in Andorra und Kroatiens Erfolg in England hatten den Russen erst in letzter Minute doch noch das EM-Ticket verschafft.

(Stand: Juni 2008)

dpa

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