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Frankfurts neue Offensive mit Fenin und Caio

Frankfurt/Main - Martin Fenin hat sich mit seinem Dreierpack-Debüt schon bezahlt gemacht, der Brasilianer Caio will es getreu dem Motto «Geld schießt Tore» ebenfalls klingeln lassen.

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Mit 3,8 Millionen Euro ist der 21-jährige Südamerikaner der teuerste Neueinkauf in der Geschichte des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Tendenz steigend, da im Erfolgsfall weitere Zahlungen an Caios Ex-Club SE Palmeiras Sao Paulo fällig werden. Die Erwartungen der Fans sind riesig, in Brasilien war er bester Vorbereiter der Liga.

Hoffnungsträger

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Der Brasilianer Caio soll in Frankfurt für Tore sorgen.

«Er ist noch lange kein Ronaldinho», sagte Trainer Friedhlem Funkel allerdings. Und die Eintracht nicht der FC Barcelona. Dennoch ist der Verein aus der deutschen Finanzmetropole auch in punkto Ausgaben in die Offensive gegangen. Vor allem mit Heribert Bruchhagen. Seit etwas mehr als vier Jahren ist der einst auch bei Arminia Bielefeld beschäftigte 59-Jährige der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Fußball AG.

Sein Vertrag wurde vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein aus Ostwestfalen vorzeitig um drei Jahre bis 2012 verlängert. Es war auch der Lohn für eine besonnene Finanzpolitik, denn bis zu den winterlichen Neueinkäufen beschenkte sich die Eintracht zuvor zumeist mit ablösefreien Spielern. Auf der anderen Seite floss in dieser Saison Geld durch die Verkäufe von Albert Streit (Schalke 04), Naohiro Takahara (Urawa Red Diamonds), Michael Thurk (FC Augsburg) in Höhe von fast vier Millionen in die Kassen.

Die Rechnung ging beim Rückrundenauftakt auf. 3:0 bei Hertha BSC - alle drei Tore erzielte der 20-jährige Tscheche Fenin, über den Bruchhagen bei seiner Präsentation sagte: «Ich hoffe, dass er der teuerste Transfer der Vereins-Geschichte wird, aber das wird sich noch zeigen.» 3,5 Millionen kostete der Nationalspieler, auch bei ihm kommen gegebenenfalls Zahlungen hinzu. Für 300 000 Euro wurde zudem der griechische Nationalspieler Evangelos Mantzios von Panathinaikos Athen ausgeliehen.

Alle drei sind Offensivkräfte und stehen damit auch sinnbildlich für die angriffsfreudigen Frankfurter im Jahr 2008. «Die Eintracht ist nach schwierigen Jahren in der Bundesliga angekommen, hat sich sportlich etabliert und zu einem Vorzeige-Club entwickelt», sagte Aufsichtsratschef Herbert Becker.

Durchschnittlich 48 000 Zuschauer strömen in die Commerzbank- Arena, das Festgeld-Konto ist ungeachtet der jüngsten Ausgaben gut gefüllt. An der Zielsetzung, den Verein auf einem einstelligen Tabellenplatz zu etablieren und Kontinuität anzustreben, werde für dieses Jahr jedoch nichts geändert. «Mit dem Aufsichtsrat und Vorstand sind wir uns alle einig, kurzfristig kein internationales Ziel anzugehen», betonte Bruchhagen. Caio & Co könnten dies korrigieren.

dpa

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