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Perfektes Debüt für Paderborns Dotschew

Paderborn - Einen perfekten Einstand hatte Pawel Dotschew als neuer Chefcoach des abstiegsbedrohten SC Paderborn. Zwei Tage nachdem er die Nachfolge von Holger Fach antrat, gelang ihm mit seiner Mannschaft ein 3:2 (1:1) gegen Ex-Bundesligist SC Freiburg.

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Mit dem zweiten Saisonerfolg konnten sich die Paderborner vom Tabellenende der 2. Fußball-Bundesliga absetzen und auf Platz 17 klettern. Dass der SC Paderborn im Abstiegskampf ausgerechnet auf den einst verschmähten Dotschew setzt, kam unerwartet. «Wir werden ein Team von 22 Spielern aufbauen, die in der Saison 2008/2009 entweder den erneuten Klassenverbleib in der 2. Liga oder aber den direkten Wiederaufstieg aus der 3. Liga erreichen können», sagte Clubchef Wilfried Finke, der Dotschew als Nachfolger des erfolg- und glücklosen Fach vorgestellt hatte.

Gefeuert

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Holger Fach ist nicht mehr Trainer in Paderborn.

Dotschew feierte in Paderborn 2005 mit dem Zweitliga-Aufstieg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte, doch wurde sein Vertrag danach nicht verlängert. «Dotschew ist genau der richtige Mann, um uns vor dem Abstieg zu bewahren», meinte Finke.

Der 42 Jahre alte bulgarische Coach, der Paderborn damals unter Tränen verließ, blickt aber nicht im Zorn zurück. «Das ist Schnee von gestern und längst vergessen. Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein», so Dotschew, der seinen Vertrag beim Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt in einer Eilaktion aufgelöst hatte. Erfurts Präsident Rolf Rombach zeigte sich sehr enttäuscht von Dotschews Wechselwunsch, stimmte aber schließlich zu. «Das Vertrauensverhältnis ist zerstört. Wir können nicht mehr mit einem Trainer zusammenarbeiten, der nicht voll hinter den Zielen des Vereins steht», sagte Rombach.

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In den 18 Saisonpartien mit Fach holte Paderborn nur zwölf Punkte. Finke warf Fach «anhaltende sportliche Erfolglosigkeit» sowie eine «unzureichende Qualität der Neuzugänge» vor und setzt komplett auf neues Personal. Mit Fach musste auch Sport-Geschäftsführer Michael Born gehen, der durch Christian Schreier ersetzt wird. Der Ex-Profi arbeitete zuletzt als Trainer beim Regionalligisten Union Berlin und erhielt wie Dotschew einen für alle Ligen gültigen Vertrag bis 2010. «Ich bin nicht der Typ, der bei neun Punkten Rückstand aufgibt», sagte Finke vor dem Heimspiel gegen Freiburg.

Noch vor wenigen Tagen hatte die Clubführung bekundet, mit dem am 3. Januar 2007 verpflichteten Fach in die beiden Heimspiele gegen Freiburg und den VfL Osnabrück gehen zu wollen. Jetzt aber sollen es Dotschew und Schreier richten. «Wir müssen die Blockade bei den Spielern lösen. Paderborn hat, unabhängig vom Ausgang dieser Saison, eine gute Zukunft», glaubt Dotschew.

dpa

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