Sonntag, 10. Februar 2008 / 11:19 Uhr
Düsseldorf - Alemannia Aachen und der 1. FC Köln stehen vor dem West-Derby der 2. Fußball-Bundesliga unter Druck. Nur mit einem Heimsieg kann Aachens neuer Coach Jürgen Seeberger die vagen Aufstiegshoffnungen des Erstliga-Absteigers nähren.
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Immerhin: Der Alemannia gelang mit dem 3:2-Erfolg bei Carl Zeiss Jena der Rückrunden-Auftakt besser als den Kölnern, die sich gegen den FC St. Pauli mit einem 1:1 bescheiden und die Aufstiegsplätze verlassen mussten. «Es gibt nur noch schwierige Aufgaben», sagte FC-Trainer Christoph Daum, dessen Team das Hinspiel 0:1 verlor. Aachen wurde am zweiten Spieltag noch von dem im November entlassenen Weltmeister Guido Buchwald betreut, dessen Nachfolger Seeberger ein packendes Duell erwartet: «Ich freue mich unheimlich auf die Atmosphäre vor ausverkauftem Haus und die spezielle Derby-Stimmung», sagte der 42-Jährige. Das Tivoli-Stadion wird mit 20 200 Fans voll besetzt sein.
Gastgeber Aachen hat personelle Probleme. Reiner Plaßhenrich und Hrvoje Vukovic fallen verletzt aus, Thomas Stehle ist angeschlagen, Ersatzkeeper Thorsten Stuckmann gesperrt. Dagegen kehrt nach Ablauf seiner Gelbsperre Mittelfeldmann Cristian Fiel in den Kader zurück. Gegen die in Bestbesetzung antretenden Kölner will Seeberger auf eine Spezialbewachung des Torjäger-Duos Milivoje Novakovic/Patrick Helmes verzichten. «Wir werden uns im Kollektiv gegenseitig absichern und uns auf die eigene Stärke konzentrieren», kündigte der Coach an.
dpa
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