Samstag, 1. März 2008 / 14:08 Uhr
Hamburg - Der Hamburger SV will auch gegen Eintracht Frankfurt seine weiße Heim-Weste in der Fußball-Bundesliga wahren. Neben Tabellenführer Bayern München sind nur die Norddeutschen in dieser Saison noch ohne Niederlage im eigenen Stadion.
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Für das Team von HSV-Trainer Huub Stevens soll das auch so bleiben, wenn die Hessen in der Nordbank-Arena gastieren. Ausreden wegen der Überstunden im Pokal gegen Wolfsburg (1:2 nach Verlängerung) akzeptiert der Niederländer nicht.
Trainer Huub Stevens schaut kritisch am Spielfeldrand in der HSH Nordbank-Arena in Hamburg.
«Ein Profi muss drei Spiele in der Woche hinkriegen», sagte Stevens zu einem möglichen Nachteil durch die Mehrfachbelastung von Meisterschaft, UEFA-Cup und DFB-Pokal. Bislang haben die Hamburger in dieser Saison 37 Pflichtspiele absolviert. Verteidiger Collin Benjamin scheint dem Pensum Tribut zollen zu müssen. Nachdem der Namibier in Wolfsburg von Krämpfen geplagt wurde, fühlt er sich noch nicht hundertprozentig fit. Sollte Benjamin tatsächlich ausfallen, dürfte Jerome Boateng in die Startformation rücken. Verzichten muss Trainer Stevens zudem weiterhin auf Thimothee Atouba (Blasen- Operation) und Romeo Castelen (Knieprellung).
Frankfurt hat erhebliche Probleme in der Defensive. Neben dem wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrten Rechtsverteidiger Patrick Ochs fällt auch Chris (Fußprobleme) aus. Für Ochs wird der Iraner Mehdi Mahdavikia, der von 1999 bis 2007 beim HSV spielte, die rechte Außenposition in der Vierer-Abwehrkette übernehmen. Für Chris stehen Junichi Inamoto oder Marco Russ als Alternativen zur Verfügung.
«Das Spiel hat einige Bedeutung für uns», sagte HSV- Mittelfeldakteur Piotr Trochowski. «Wir sind zwar aus dem Pokal raus, aber in der Meisterschaft wollen wir uns oben festsetzen.» Gegen Frankfurt gab es in den vergangenen Jahren zumeist Erfolgserlebnisse. Von den letzten neun Spielen gewannen die Hamburger fünf, Frankfurt nur eins.
dpa
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