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Mainz auf Aufstiegskurs - Jena vor Abstieg

München - Der FSV Mainz 05 hat sich in der 2. Fußball-Bundesliga wieder auf einen Aufstiegsplatz zurückgekämpft. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp kam vor 15 350 Zuschauern zu einem 1:1 (0:0) beim Mitkonkurrenten SC Freiburg.

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Damit rangieren die Mainzer mit nun 37 Punkten hinter Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach (41) auf dem zweiten Tabellenplatz. Dritter ist die SpVgg Greuther Fürth (37) vor dem punktgleichen Aufsteiger 1899 Hoffenheim.

Zweikampf

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Kapitän Sanny Schwarz (l) und Christian Fiel kämpfen um den Ball.

Die Freiburger Führung durch Abwehrspieler Kevion Schlitte (74. Minute) konnte der Mainzer Neven Subotic in der Nachspielzeit (90.+1) noch ausgleichen. Die Freiburger bleiben heimstärkste Mannschaft der Liga und liegen als Siebter zwei Punkte dahinter.

Obwohl der Klassenneuling aus Hoffenheim nach dem Montagsspiel die Aufstiegsränge wieder verlassen musste, herrscht beim Dorfclub nach dem 3:0 beim VfL Osnabrück Aufstiegs-Alarm. Doch Trainer Ralf Rangnick will den Durchmarsch in die Bundesliga nicht mehr aus den Augen verlieren: «Wenn wir am Ende der Saison in akute Aufstiegsgefahr geraten, hat niemand etwas dagegen», sagte Hoffenheims Trainer und bescheinigte seinem Team eine erstklassige Leistung: «So, wie wir heute gespielt haben, spielt ein Aufsteiger.»

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Mit dem fünften Sieg in Serie nutzte Hoffenheim die Gunst der Stunde und ließ die Aufstiegsfavoriten wie den 1. FC Köln, der im Spitzenspiel in Fürth nur ein 2:2 erreichte, und den TSV 1860 München hinter sich. Vier Tage nach dem Pokal-K.o. gegen den FC Bayern verloren die «Löwen» mit dem torlosen Remis gegen Bundesliga- Absteiger Alemannia Aachen wertvollen Boden im Aufstiegsrennen.

Im Tabellenkeller taumeln der SC Paderborn und der 1. FC Kaiserslautern, die sich torlos Unentschieden trennten, sowie der FC Carl Zeiss Jena dem Abstieg entgegen. Die Pokalhelden aus Jena stürzten nach dem 0:2 bei TuS Koblenz mit zehn Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz ans Tabellenende ab. Beim dramatischen Torfestival in Offenbach verschafften sich die mit 1:3 hinten liegenden Kickers durch das 4:3 Luft im Abstiegskampf.

Auch die heimstarken Osnabrücker konnten Hoffenheims Siegeszug nicht stoppen. An der Bremer Brücke trafen der Nigerianer Chinedu Obasi (16.), der acht Millionen Euro teure Brasilianer Carlos Eduardo (20.) und der Franzose Demba Ba (86.). «Wir haben nach vorne verteidigt», verriet Rangnick das Erfolgsrezept seiner Mannschaft. Eine einzige Enttäuschung war die Nullnummer vor 21 800 Zuschauern in der Allianz Arena, wo 1860 München auf den ersten Heimpunkt und das erste Heimtor im neuen Jahr wartet. «Unser Aufwand war enorm, aber die Durchschlagskraft fehlte, um ein Tor zu erzielen», stellte Münchens Trainer Marco Kurz enttäuscht fest.

Sieben Tore gab es am Bieberer Berg, wo die Kickers ihre Negativserie von drei sieglosen Spielen stoppten. Vier Minuten vor Spielende erzielte Ricardo Sousa Offenbachs Siegtor und stoppte den Vormarsch der zuvor in sechs Spielen ungeschlagenen Hamburger. Beim 2:0 gegen Jena feierte Koblenz nach Toren von Ardian Djokaj und Tayfun Pektürk den ersten Sieg nach zuletzt fünf Unentschieden im eigenem Stadion.

Das Topspiel in Fürth endete Unentschieden, doch der Verlierer war der 1. FC Köln. «Fußball ist ein Ergebnis-Sport, und da fehlen uns zwei Punkte», stellte FC-Trainer Christoph Daum nach dem 2:2 ernüchtert fest. Fürths Ausgleich durch Stefan Reisinger (85.) bestrafte die Fahrlässigkeit der Kölner, die schon mit 2:0 geführt hatten. Fürth konnte mit dem einen Punkt leben. «Es war zu sehen, warum wir da oben stehen», meinte Trainer Bruno Labbadia.

Tabellenführer Gladbach meisterte dank Nationalspieler Oliver Neuville, der seine 715-minütige Torflaute aus dem Feld heraus beendete, und Rob Friend seine Krise von zuletzt fünf sieglosen Spielen. «Eines der besten Sturmduos der zweiten Liga», adelte Trainer Jos Luhukay nach dem 2:0 gegen Erzgebirge Aue seine Torfabrik, «sie passen perfekt zueinander und harmonieren sehr gut.»

dpa

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