Montag, 3. März 2008 / 16:14 Uhr
Madrid - Neue Spannungen im Konflikt zwischen dem nationalen Verband und der spanischen Regierung: Der spanische Fußballverband RFEF beschloss, der Anordnung der Madrider Regierung nach einer Abhaltung von Vorstandswahlen im März nicht Folge zu leisten.
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Damit stellte der RFEF die Regierung vor die Herausforderung, den RFEF-Präsidenten Angel María Villar seines Amtes zu entheben. Die Regierung beruft sich auf eine Verordnung, wonach alle Sportverbände, die sich - wie der Fußball - nicht für die Olympischen Spiele in Peking qualifiziert haben, bis zum 31. März neue Vorstände wählen müssen. Ihre Haltung wurde in einem Prozess von der Justiz bestätigt.
Der RFEF-Chef gewann in dem Zwist jedoch die Unterstützung des Fußballweltverbandes. Der FIFA-Präsident Joseph Blatter stellte sich auf die Seite Villars. Er drohte kürzlich damit, dass spanische Mannschaften von Welt- und Europameisterschaften sowie von der Champions League ausgeschlossen würden, wenn die Regierung sich in die Belange des Fußballverbandes einmische.
dpa
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