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VfB baut Erfolgsserie aus - Lichter aus bei Energie

Cottbus - Der VfB Stuttgart hat seine Erfolgsserie in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Mit dem 1:0 (1:0) beim FC Energie Cottbus schaffte der deutsche Meister den vierten Sieg hintereinander und verbesserte sich auf den sechsten Tabellenplatz.

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Auch ohne Deutschlands derzeit besten Torjäger Mario Gomez ist der VfB Stuttgart wieder direkt an die Europacup-Plätze gerückt und hat mit 1:0-Sieg im Nachholspiel des 22. Spieltags bei Schlusslicht FC Energie Cottbus gesiegt. Den entscheidenden Treffer erzielte VfB-Kapitän Fernando Meira per Kopf in der 30. Minute. Cottbus verpasste durch die Niederlage den Sprung auf den 15. Rang und blieb Schlusslicht.

Tor!

Foto: dpa Bild vergrößern

Der Stuttgarter Pavel Pardo gratuliert dem jubelnden Torschützen Fernando Meira.

Der befeierte Deutsche Meister hat damit bereits den vierten Sieg in Folge gelegt und liegt damit nur noch einen Punkt hinter Schalke 04 auf dem sechsten Platz. Vor nur 13 150 Zuschauern gelang Fernando Meira das Tor des Tages. Nachdem die Partie am ersten Märzwochenende wegen des Orkantiefs «Emma» ausgefallen war, gehen in der Lausitz langsam die Erstligalichter aus. Bei einer ähnlich trostlosen Vorstellung droht gegen Rekordmeister Bayern ein Debakel. Zu allem Unglück muss Energie-Kapitän Timo Rost wegen der fünften gelben Karte auch noch zuschauen.

Drei Tage nach dem furiosen 6:3 gegen Werder Bremen mussten die Schwaben auf den leicht verletzten Torgaranten Gomez verzichten, für den der Ex-Cottbuser Sergiu Radu erstmals in die Anfangsformation rückte. Für die Energie-Fans war nach fünf sieglosen Auftritten ihrer Lieblinge die Botschaft ohnehin klar: «Jetzt muss endlich Kampfgeist her, sonst bleiben unsere Plätze leer», stand auf zahlreichen Plakaten. Energie-Coach Bojan Prasnikar versuchte es mit einer Systemänderung von 4-4-2 auf ein sehr defensives 3-4-2-1, doch die erste Möglichkeit hatte der VfB. In der 11. Minute köpfte Roberto Hilbert eine lange Flanke von Thomas Hitzlsperger an den Pfosten.

Spielerische Phantasie schien bei der anfänglichen Saftey-First-Variante der verunsicherten Gastgeber anfangs nicht gefragt. Einsatz und Wille stimmten, Effektivität und Passgenauigkeit fehlten. Den Stuttgartern genügten konzentrierter Prozentfußball - und gefährliche Standardsituationen. Nach genau einer halben Stunde veredelte VfB-Abwehrchef Meira mit seinem zweiten Saisontor eine Ecke des Mexikaners Pavel Pardo ungestört per Kopf zum 0:1.

Große Torgefahr ging von beiden Mannschaften nicht aus. Das Team von Armin Veh verwaltete die Führung, Cottbus rumpelte vor sich hin. Seit dem 14. Dezember 2007 ohne Dreier, seit dem 5:1 gegen Hannover durch den seelischen Ballast von Abstiegssorgen gelähmt, war das Auffälligste beim FC Energie die Unauffälligkeit. Erst in der 81. Minute hatte Energie seine erste richtig gefährliche Torchance durch den eingewechselten Chinesen Jiayi Shao - zu wenig für eine positiven Emotionenschub. Mit Durchschnittsware brachte der VfB den 13. Saisonsieg nach Hause.

dpa

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