Donnerstag, 13. März 2008 / 12:25 Uhr
Hamburg - Der «historischen Nacht» in der Champions League folgte der «Elfmeter-Alptraum» im UEFA-Cup. Die englischen Clubs Tottenham Hotspur und FC Everton verabschiedeten sich von der internationalen Fußball-Bühne.
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Tags zuvor hatte noch der FC Liverpool das Quartett der «Fab Four» mit dem FC Arsenal, Manchester United und dem FC Chelsea in der Königsklasse komplettiert. «Englische Herrschaft über Europa durch Elfmeterschießen zerstört», schrieb «The Times» am Tag nach Tottenhams 5:6 beim PSV Eindhoven und Evertons 2:4 gegen den AC Florenz. «Englands Elfmeterfluch kehrte letzte Nacht zurück - dabei war weit und breit kein Deutscher zu sehen», titelte «The Mirror».
Überraschend scheiterte auch Olympique Marseille nach einem 3:1-Hinspielsieg noch beim russischen Meister Zenit St. Petersburg. «OM tappt in die Falle», kommentierte die französische Sportzeitung «L'Équipe» nach der 0:2-Pleite. Damit wird es im Viertelfinale am 3. und 10. April für Münchens Star Franck Ribéry kein Wiedersehen mit seinen früheren Mitspielern geben. Ribérys Teamkollege Luca Toni dagegen darf nach der am Ende bedeutungslosen 1:2-Heimniederlage beim Schaulaufen der Reservisten gegen den belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht auf ein Treffen mit seinem Ex-Club Florenz hoffen.
Neben Bayern München, Bayer Leverkusen, Eindhoven, St. Petersburg und Florenz befinden sich noch die Spanier vom FC Getafe, die Benfica Lissabon ausschalteten, an diesem Freitag im Lostopf. «Uns ist im Viertelfinale jeder Gegner recht, nur nicht die Bayern», sagte Getafes Präsident Angel Torres. Die beiden weiteren Viertelfinalisten wurden am Donnerstagabend zwischen Werder Bremen und den Glasgow Rangers sowie Sporting Lissabon und den Bolton Wanderers ermittelt.
In Eindhoven sorgte der ehemalige Leverkusener Dimitar Berbatow, der mit seinem Treffer in der 81. Minute das 0:1 aus dem Hinspiel egalisierte, für einen Hoffnungsschimmer der «Spurs». Doch der «Elfmeter-Alptraum» («The Sun») zerstörte auch die Ambitionen von Tottenham-Coach Juande Ramos auf seinen ganz persönlichen Titel- Hattrick. Mit dem FC Sevilla hatte der Spanier zuletzt zweimal nacheinander den UEFA-Pokal gewonnen. «Die Drei-Jahres-Romanze mit dem UEFA-Cup endete letzte Nacht, allerdings zeigte Tottenham zuvor noch bemerkenswerte Beharrlichkeit», dichtete der «Daily Telegraph».
dpa
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