Freitag, 14. März 2008 / 21:02 Uhr
Nyon - Die beiden deutschen Clubs haben im Viertelfinale des UEFA-Pokals lösbare Aufgaben zugelost bekommen. Rekordmeister FC Bayern München trifft auf den spanischen Europacup-Debütanten FC Getafe. Bayer 04 Leverkusen muss gegen den russischen Meister Zenit St. Petersburg antreten.
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Die Bayern, die 1996 den Pott gewannen, müssen sich mit dem Vorortclub aus Madrid messen, der sich unter dem damaligen Trainer Bernd Schuster für den internationalen Wettbewerb qualifizieren konnte. Getafe setzte sich im Achtelfinale gegen Benfica Lissabon durch. «Das ist eine lösbare Aufgabe, aber sicher keine einfache. Getafe ist eine Mannschaft ohne große Stars, sie ist unberechenbar», sagte Nationalspieler Miroslav Klose.
Bayer Leverkusen tritt erst zum dritten Mal in der über 20-jährigen Europapokal-Geschichte auf einen russischen Club und erstmals auf Meister Zenit St. Petersburg. Gegen den vom früheren Mönchengladbacher Trainer Dick Advocaat betreuten Verein müssen die Leverkusener, die den Pokal 1988 gewannen, zuerst in der BayArena antreten. «Das ist eine schwere Aufgabe, aber sehr reizvoll», meinte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. «Die Chancen stehen 50:50.» Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser sagte: «Wir sind froh, nicht auf den FC Bayern München zu treffen. Wenn wir dies im Halbfinale tun sollten, nehmen wir das in Gottesnamen hin.»
dpa
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