Montag, 24. März 2008 / 13:59 Uhr
Salzburg - Österreichs Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat am Ostersonntag den schwärzesten Tag seiner Vereinsgeschichte erlebt.
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Mit dem 0:7-Debakel vor heimischem Publikum gegen den Titel-Konkurrenten Rapid Wien leistete sich das Team von Giovanni Trapattoni eine in der österreichischen Bundesliga beispiellose Pleite. «Das ist nicht nur eine Niederlage, das ist eine Katastrophe. In 50 Jahren habe ich als Spieler und Trainer nie sieben Tore erhalten», meinte der italienische Erfolgscoach fassungslos. Angreifer Marc Janko meinte: «Das war eine richtige Watschn.» Durch die Schlappe fiel Salzburg in der Tabelle auf Platz zwei hinter Rapid zurück.
Beim desolaten Auftritt gegen den Rekordmeister war bei den Salzburgern ohne den gesperrten Kapitän Niko Kovac nichts von einem Titelkandidaten zu sehen. «Wir müssen unbedingt klären, was in den Köpfen passiert ist - wir waren nicht körperlich, sondern mental und organisatorisch schwach. Die Spieler waren wie gelähmt. Ich bin sehr enttäuscht vom individuellen Verhalten einzelner Spieler», zitierte die österreichische Nachrichtenagentur APA «Maestro» Trapattoni. Der frühere Bundesliga-Profi Alexander Zickler gab nach der Demütigung die Devise aus: «Die Sache muss aus den Köpfen. Wir müssen alles versuchen, die Meisterschaft nach Salzburg zu holen.»
dpa
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