Montag, 31. März 2008 / 11:39 Uhr
Frankfurt/Main - Erstmals in seiner 108-jährigen Geschichte hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Grenze von 6,5 Millionen Mitgliedern überschritten. Laut der Statistik des DFB für 2008 sind in Deutschland 6 563 977 Spieler in 25 856 Vereinen organisiert.
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Fußball bleibe damit die Sportart Nummer eins in Deutschland und der DFB der größte Sportverband im Deutschen Olympischen Sportbund, teilte der DFB mit. Insgesamt lag die Zahl der Mitglieder um 73 969 höher als im Vorjahr. Maßgeblichen Anteil am Anstieg hat die wachsende Beliebtheit des Fußballs im Land unter den Mädchen und Frauen. Noch niemals waren so viele weibliche Mitglieder in den Clubs registriert. Mit insgesamt 1 002 605 Frauen und Mädchen sei die Rekordzahl des Vorjahres noch einmal um 47 417 übertroffen worden, schrieb der DFB. Vor zehn Jahren waren noch 774 382 Frauen und Mädchen registriert, vor fünf Jahren waren es immerhin schon 850 534.
«Dieses Ergebnis kommt nicht zuletzt dadurch zu Stande, dass unsere Frauen- und Männer-Nationalmannschaft ein internationales Aushängeschild sind und sich Millionen Fans in Deutschland mit ihnen identifizieren, so dass sie großen Vorbildern nacheifern wollen», meinte DFB-Präsident Theo Zwanziger.
Eine positive Entwicklung gab es auch bei der Zahl der Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen. Mit einem Plus von 4791 Teams gegenüber dem Vorjahr wurde mit 180 717 Teams erstmals die 180 000er-Grenze überschritten. Die Zahl der Vereine reduzierte sich indes minimal um 13 auf 25 856.
dpa
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