Freitag, 4. April 2008 / 16:36 Uhr
Frankfurt/Main - Lothar Matthäus hofft weiter auf ein Engagement als Trainer in der Fußball-Bundesliga, kann sich jedoch auch erneut einen Job im Ausland vorstellen.
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«Ich habe immer gesagt, dass ich mich freuen würde, einmal in Deutschland mein Können als Coach zeigen zu können. Aber ich bin nicht auf die Bundesliga angewiesen», sagte der Rekordnationalspieler in Frankfurt am Main. «Ich habe im Ausland bewiesen, was ich kann. Überall wo ich war, bin ich heute noch als Freund willkommen. Das ist mir sehr wichtig», erklärte der 47-Jährige, der derzeit an der Deutschen Sporthochschule in Köln seinen Trainerlehrgang absolviert.
In den kommenden Wochen will der ehemalige Mittelfeldspieler unter anderem bei Inter Mailand und Werder Bremen hospitieren. Dass durch seine Anwesenheit in Bremen nach den jüngsten Misserfolgen der Hanseaten Spekulationen entstehen könnten, interessiert Matthäus nicht. «Wenn irgendjemand da etwas hinein interpretieren will, kann ich das eh nicht ändern. Es ist alles mit Thomas Schaaf (Bremens Trainer) abgesprochen und ich weiß, dass ich dort willkommen bin.»
Wohin sein Weg nach dem Ende des Lehrgangs im Mai führen werde, sei noch offen. «Ich werde mir alles anhören und bin nach vielen Seiten hin offen», meinte Matthäus, der zuletzt zusammen mit Giovanni Trapattoni bei Red Bull Salzburg tätig war. Konkretes Interesse bestätigte er aus Israel, wo Maccabi Netanja um die Dienste des Weltmeisters von 1990 buhlt. «Es hat Gespräche gegeben, die sehr positiv verlaufen sind. Unterschrieben ist aber noch nichts. Die Aufgabe würde mich aber durchaus reizen», sagte Matthäus.
dpa
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