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FFC Frankfurt im UEFA-Cup-Finale gegen Umea IK

Verona/Frankfurt - Der 1. FFC Frankfurt setzt im europäischen Frauenfußball weiterhin mit die Maßstäbe und hat zum vierten Mal innerhalb von sieben Jahren die Finalspiele um den UEFA-Cup erreicht.

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Im UEFA-Cup-Finale wird der schwedische Titelträger Umea IK der Gegner sein. Das schwedische Team spielte im Halbfinale gegen Olympique Marseille 0:0. In der Hinpartie hatte Umea ein 1:1 in Lyon erreicht und zog dank des auswärts erzielten Treffers in das Endspiel ein.

«Wir sind mächtig stolz. Jetzt wird ein Traum wahr», sagte Manager Siegfried Dietrich nach dem souveränen 3:0 (0:0) im Halbfinal-Rückspiel beim italienischen Meister CF Bardolino Verona. Die erste Partie hatte der 1. FFC mit 4:2 für sich entschieden.

«Vorstoß in neue Dimensionen», nannte FFC-Manager Dietrich die Verwirklichung eines der wichtigsten Saisonziele - auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Das Team um die dreimalige Weltfußballerin Birgit Prinz soll für das Final-Rückspiel in die 51 500 Zuschauer fassende Frankfurter Commerzbank-Arena umziehen, die 2006 zu den WM-Stadien gehörte. «Das habe ich mir immer gewünscht. Das ist ein gelebter Traum», meinte Dietrich.

Mindestens 20 000 Fans sollen gelockt werden. «Das wäre Rekord für den europäischen Vereins-Frauenfußball und ein wichtiges Zeichen für die Attraktivität der Sportart bis zur WM 2011 in Deutschland», betonte Dietrich, der das Triple zum höchsten Saisonziel erklärte. Am 19. April soll im Berliner Olympiastadion im 10. DFB-Pokal-Endspiel in Serie gegen den Liga-Konkurrenten 1. FC Saarbrücken der siebte Erfolg eingefahren werden, der dem sechsfachen Titelträger auch in der Bundesliga nur schwer zu nehmen ist. «Wir sind nicht satt, wir sind titelhungrig», sagte Dietrich.

Bis der Einzug ins Finale für die Frankfurterinnen perfekt war, dauerte es ein bisschen. «Wir haben 68 Minuten ganz schön gezittert. Das war ein Herzschlagspiel», sagte Dietrich. Erst mit dem 0:1 durch einen fulminanten Schuss von Karolin Thomas (69.) vor 13 000 Zuschauern im Stadio Bentegodi von Verona war der Bann gebrochen. Kerstin Garefrekes (82.) und Conny Pohlers (84.) erhöhten beim 33. Sieg im 45. UEFA-Cup-Spiel letztlich mühelos gegen die Italienerinnen, die erstmals die Vorschlussrunde erreicht hatten.

Das Final-Hinspiel bestreiten die Frankfurterinnen am 17. Mai in Schweden, die Rückpartie findet am 24. Mai statt. Sowohl Umea als auch Frankfurt gewannen den UEFA-Cup je zweimal.

dpa

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