Sonntag, 6. April 2008 / 17:28 Uhr
Frankfurt/Main - DFB-Präsident Theo Zwanziger hat nach den Vorfällen beim Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen 1. FC Nürnberg ein hartes Durchgreifen gegen gewaltbereite Anhänger gefordert.
anzeige
Es sei wichtig, «konsequent dagegen vorzugehen», sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes der «Welt». Bei den Randalierern handele es sich nicht um Fußballfans. «Dahinter stecken keine sportbegeisterten Menschen. Sie benutzen den Fußball, um mutwillig zu stören und auf sich aufmerksam zu machen», meinte Zwanziger.
Er kündigte zugleich eine Überprüfung der bisherigen Sicherheitsstandards an, warnte jedoch vor zu viel Überwachung: «Man kann die Kontrollen nicht in einer Weise ausdehnen, dass die Freude an dem Sport völlig verloren geht.» Er wolle keinen «Polizeistaat im Stadion, der jede Wärme, der jede menschliche Regung, der jede Emotion letztendlich kaputt mache».
Für die Zukunft setzt der DFB-Präsident zudem auf einen Selbstreinigungsprozess in den Fankurven. Die Sicherheit sei nur durch das Engagement der Vernünftigen zu gewinnen, die nicht wegschauen dürften, wenn jemand einen Feuerwerkskörper in der Hand halte. «Das effektivste Mittel gegen jede Form von Gewalt ist Zivilcourage», sagte Zwanziger.
dpa
0 Kommentare | Kommentare verstecken
Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.
"Fussball ist mehr als nur ein Sport. Fussball ist Euphorie, Religion und Droge zugleich." Aktuelles zur Droge Fussball, spitz und ohne redaktionelle Schranken, aus unserem Fussball Blog
Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Beni Turnher: Der Rasen sieht alt und gebraucht aus, irgendwie erinnert er mich an die Kleider der Kelly Family.
Kommentar schreiben