Sonntag, 13. April 2008 / 15:33 Uhr
Kaiserslautern - Stefan Kuntz, der neue Vorstands-Vorsitzende des vom Abstieg bedrohten Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, hat einen «Radikalschnitt» zum Saisonende angekündigt.
anzeige
«Egal, ob wir in der 2. Bundesliga bleiben oder in die 3. Liga absteigen, muss ein radikaler Schnitt her und einiges verändert werden», sagte der als «Retter» an den Betzenberg geholte Ex-Nationalspieler in der Sendung «Doppelpass» des Deutschen Sportfernsehens (DSF).
Fast alle Spielerverträge laufen zum Saisonende aus oder gelten nicht für die neue 3. Liga. «Wir müssen den Spielern Perspektiven aufzeigen, am liebsten natürlich für die 2. Liga», meinte der 45-jährige Hoffnungsträger des um seine Existenz kämpfenden viermaligen deutschen Meisters aus der Pfalz. «Auf jeden Fall habe ich die Hoffnung, solange der Klassenverbleib noch rechnerisch möglich ist. Ich traue der Mannschaft die Heldentat des Nichtabstiegs absolut zu», sagte Kuntz.
Der Traditionsclub werde mit allen Mitteln um die Lizenz kämpfen, zweigleisig für 2. und 3. Liga. Dazu müssten alle Negativ-Erlebnisse beseitigt, eine positive Grundstimmung erzeugt und vor allem die Glaubwürdigkeit bei den Fans und Sponsoren wiederhergestellt werden. «Die Grundlage ist da. Wir müssen aber den Leuten, die dafür etwas tun sollen, glaubwürdig herüberbringen, warum sie das tun sollen und wie es dann weitergehen soll», meinte der ehemalige FCK-Torjäger.
dpa
0 Kommentare | Kommentare verstecken
Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.
"Fussball ist mehr als nur ein Sport. Fussball ist Euphorie, Religion und Droge zugleich." Aktuelles zur Droge Fussball, spitz und ohne redaktionelle Schranken, aus unserem Fussball Blog
Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Paul Breitner: Sie sollen nicht glauben, das sie Brasilianer sind, nur weil sie aus Brasilien kommen.
Kommentar schreiben