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Fünfkampf um zwei Aufstiegsplätze

München - Borussia Mönchengladbach freut sich auf die erste Liga, bei den Kandidaten um die restlichen zwei Aufstiegsplätze sind starke Nerven gefragt.

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Am dreigeteilten 29. Spieltag der 2. Fußball- Bundesliga stehen mit Hoffenheim, Köln, Mainz, Freiburg und Fürth noch fünf Mannschaften beim Finale um Platz zwei und drei am Start. Im Tabellenkeller dürfte sechs Spieltage vor dem Saisonende dagegen alles klar sein. Schlusslicht SC Paderborn, Carl Zeiss Jena, Erzgebirge Aue und der ehemalige deutsche Meister 1. FC Kaiserslautern planen bereits für die dritte Liga.

Stürmisch

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Für Kölns Trainer Christoph Daum sind es unruhige Zeiten.

Dem direkten Wiederaufstieg der Gladbacher scheint nichts mehr im Wege zu stehen. «Jetzt müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Mannschaft das noch vergeigt», meinte Sportdirektor Christian Ziege. Doch Trainer Jos Luhukay will vom Aufstieg noch nichts wissen und duldet deshalb in den restlichen Spielen keinen Schlendrian. «Wir müssen den Druck jetzt weiter hochhalten», sagte der Niederländer, der in Jena auf Steve Gobouri verzichten muss. Der Abwehrspieler musste beim 3:0 gegen Fürth wegen Verdachts auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden.

Bei Verfolger Hoffenheim ist der mögliche Durchmarsch von der Regionalliga ins Fußball-Oberhaus nach der ersten Niederlage in diesem Jahr in Gefahr geraten. Trainer Ralf Rangnick hofft, dass sein Team aus dem 1:2 gegen Aachen «die richtigen Lehren zieht» und beim FC St. Pauli wieder seine spielerische Klasse zeigt: «Wir müssen den Gegner stärker unter Druck setzen.» Bei der SpVgg Greuther Fürth sind gegen Offenbach die Angreifer Cidimar und Bernd Nehrig, die in Gladbach wegen Sperre fehlten, die großen Hoffnungsträger.

Bereits am Dienstag geht es für den 1. FC Köln und Mainz 05 darum, die Ausrutscher vom Wochenende zu korrigieren. Offene Kritik an der Taktik von Christoph Daum und das Rätselraten um die Zukunft des Star-Trainers sorgen am Rhein vor der Partie gegen den VfL Osnabrück weiterhin für gereizte Stimmung. In Mainz verlangt Trainer Jürgen Klopp nach der schwachen Leistung beim 1:2 in Augsburg Wiedergutmachung. «Wir müssen den SC brutal unter Druck setzen», forderte er vor dem Heimspiel gegen Paderborn.

Der SC Freiburg liegt nur einen Punkt hinter einem Aufstiegsrang, muss aber auch wieder auswärts gewinnen, um seine Chance zu wahren. Der letzte Auswärtssieg der Breisgauer liegt fast ein halbes Jahr zurück. «In der Fremde haben wir Probleme, die wollen wir beheben», sagte Trainer Robin Dutt vor dem Gastspiel bei TuS Koblenz.

Der Kampf um den Klassenverbleib scheint so gut wie entschieden. Kaiserslautern droht zehn Jahre nach dem letzten deutschen Meistertitel der Absturz in die dritte Liga. «Aber ich traue der Mannschaft die Heldentat des Nichtabstiegs absolut zu», verbreitete der neue Vorstandschef Stefanz Kuntz vor der Partie gegen Augsburg Optimismus. In der Pfalz wird wie auch beim FC Erzgebirge Aue, der in Aachen zu Gast ist, in Jena und Paderborn bereits für die dritte Liga geplant.

dpa

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