Montag, 21. April 2008 / 16:59 Uhr
Athen - Olympiakos Piräus ist nach langem juristischen Tauziehen zum 36. Mal griechischer Fußballmeister.
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Der auf dem Rasen erkämpfte Titel wurde allerdings erst am Grünen Tisch bestätigt, nachdem der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne eine Beschwerde des Tabellenletzten Apollon Kalamaria gegen einen Punktabzug abgelehnt hatte.
Eine Einstweilige Anordnung von Apollon Kalamarias gegen die Punktwertungen in der Tabelle der griechischen Liga sei abgewiesen worden, hieß es in einer Stellungnahme des CAS. Damit konnte Piräus, dem sonst ein Punktverlust gedroht hätte, mit der Meisterfeier beginnen.
Zur Begründung der Lausanner Richter hieß es, der Internationale Sportgerichtshof sei nicht für den Fall zuständig. Bindend seien allein die Entscheidungen des Griechischen Fußballverbandes (HFF), berichtete der staatliche griechische Rundfunk. Der HFF hatte die Beschwerde Kalamarias bereits in letzter Instanz abgelehnt.
Olympiakos Piräus gewann die Meisterschaft zum vierten Mal in Serie mit 70 Punkten vor AEK Athen (68) und Panathinaikos Athen (66). Der griechische Verband hatte Kalamaria dafür bestraft, gegen Olympiakos den nicht spielberechtigten Österreicher Roman Wallner eingewechselt zu haben. Apollon hatte das Spiel mit 1:0 gewonnen. Anschließend waren die drei Punkte aber Piräus zugesprochen worden.
dpa
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