Mittwoch, 23. April 2008 / 19:57 Uhr
Frankfurt/Main - Alle Dopingtests der laufenden Saison von der 1. Fußball-Bundesliga bis in die Regionalligen sind «nahezu negativ» ausgefallen.
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Diese positive Zwischenbilanz der Anti-Doping-Aktivitäten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFB) zog DFB-Vizepräsident Rainer Koch in Frankfurt/Main bei einer Sitzung der Anti-Doping-Kommission. «Trotz immer häufigerer Kontrollen, gerade auch in den Trainingsphasen, und einer ebenfalls erhöhten Überprüfungsanzahl bei den Spielen gab es in der laufenden Saison keine Zunahme an positiven Befunden», sagte Koch in seiner Funktion als Vorsitzender der Kommission.
1860 verdrängten den seit sieben Spielen sieglosen Aufsteiger aus Hessen vom zehnten Tabellenplatz.
Anfang 2007 hatte der DFB die Zahl der von der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) durchgeführten Trainingskontrollen von 87 auf 480 gesteigert. Mitte November wurde in einem weiteren Schritt vereinbart, die Zahl der Kontrollen auf 560 zu erhöhen. Seitdem wurden auch unangemeldete Kontrollen durchgeführt. Zu Beginn der laufenden Saison waren zudem Dopingtests erstmals an einem Wochenende bei allen Spielen der Bundesliga und 2. Bundesliga durchgeführt worden. Bei jeder der 36 Mannschaften hatten 16 eingesetzte Dopingärzte jeweils zwei Spieler zur Urin-Abgabe ausgelost.
An der gemeinsamen Sitzung der Teamärzte der Bundesliga- und Zweitligaclubs mit der Sportmedizinischen Kommission des DFB zur Bekämpfung des Dopings nahmen 40 Mediziner teil. Wilfried Kindermann, ehemals leitender Arzt der deutschen Olympiamannschaft, referierte über die Mittel, die aktuell 2008 auf der Dopingliste geführt werden, Koch über die «Verantwortung für Dopingverstöße» und Nationalmannschafts-Arzt Tim Meyer über die «Realität der Tauglichkeitsuntersuchungen in den Lizenzligen». Jens Kleinefeld informierte die Bundesligaärzte über den Ablauf der Dopingkontrollen aus der Sicht eines Dopingkontrollarztes.
dpa
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