Freitag, 25. April 2008 / 12:09 Uhr
München - Nach dem 1:1 im Hinspiel des UEFA-Pokal- Halbfinals gegen Zenit St. Petersburg muss der FC Bayern München zum Erreichen des Finales am 14. Mai in Manchester wieder einmal auf seine Auswärtsstärke hoffen.
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Ein Blick auf die Statistik der laufenden Saison gibt dabei Anlass zur Hoffnung: In der Fremde haben die Bayern in sechs UEFA-Pokal-Duellen noch nicht verloren. Zudem erzielte der designierte deutsche Meister in jedem Spiel zumindest ein Tor.
Vor heimischem Publikum war im internationalen Wettbewerb dagegen zuletzt der Wurm drin: Der deutsche Rekordmeister verbuchte in den vergangenen drei Partien in der Münchner Arena eine Niederlage und zwei Remis. Insgesamt ging das Team von Trainer Ottmar Hitzfeld bei den sieben Heimspielen nur dreimal als Sieger vom Platz - ebenso oft wie in den sechs Auswärtspartien.
Abgesehen von den Kantersiegen gegen Aris Saloniki (6:0) und den FC Aberdeen (5:1) ließen die Münchner im eigenen Stadion vor allem Torgefahr vermissen. Nur sechs Tore in den restlichen fünf Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Zum Vergleich: In der Fremde erzielte der FC Bayern allein in den vergangenen drei Partien zehn Treffer. Aufgrund dieser Auswärtsstärke gab sich Bastian Schweinsteiger optimistisch: «Wir fahren mit breiter Brust nach St. Petersburg.»
dpa
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