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Ahlen beeindruckt Fortuna - Emden und Union patzen

Leipzig - Rot-Weiß Ahlen demonstrierte am 32. Spieltag der Fußball-Regionalliga Nord Stärke. Mit einem 5:1-Sieg beeindruckte der Tabellenführer nicht nur den Gast Fortuna Düsseldorf, sondern auch die anderen Verfolger.

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Die patzten zum Teil zu Hause, so wie Kickers Emden und Union Berlin. Kickers unterlag dem insolventen VfB Lübeck mit 0:2, Union verlor gegen Energie Cottbus II 0:1. Auch Rot-Weiß Oberhausen büßte beim 0:0 bei Borussia Dortmund II Punkte ein, so dass Ahlens Vorsprung nun fünf Zähler beträgt

Das Ahlener «Muskelspiel» gegen Düsseldorf begann mit drei Treffern binnen zwölf Minuten. Damit war die Spitzenpartie trotz kurzen Aufbäumens der Düsseldorfer praktisch entschieden. Und die Serie hielt: Ahlen ist jetzt schon zwölf Spiele hintereinander ungeschlagen. «Wenn wir so weiterspielen, ist der Aufstieg zur 2. Bundesliga die Konsequenz», weiß Rot-Weiß-Trainer Christian Wück und lobte: «Es stimmen nicht nur die Ergebnisse, sondern auch Art und Weise, wie wir spielen.» Düsseldorfs Coach Norbert Meier befand indes, man müsse sich bei den mitgereisten Fans, die beim Stand von 3:0 größtenteils frustriert gegangen waren, entschuldigen. «Und wir müssen uns wieder aufrichten», forderte Meier.

In Emden erwiesen sich die Lübecker einmal mehr als Angstgegner der Kickers. Der «Ostfriesenschreck» gewann zum achten Mal hintereinander gegen die Emdener. «Ich bin stolz, dass wir die Moral hoch halten», sagte VfB-Trainer Uwe Fuchs. Dagegen wunderte sich Kickers-Mittelfeldmann Rudolf Zedi, dass «wir die Gäste praktisch zum Siegen eingeladen haben.» Auch bei Union Berlin herrschte nach der Heimschlappe gegen Cottbus II Frust. «Wir hätten eben unsere Chancen nutzen müssen», urteilte Union-Verteidiger Christian Stuff.

Rot-Weiß Erfurt rückte mit einem 3:1-Erfolg gegen den Hamburger SV II wieder näher an die Aufstiegsplätze heran. «Ich bin heute rundum zufrieden, an der Leistung meines Teams gibt es nichts zu deuteln», sagte Erfurts Coach Karsten Baumann. Wie Erfurt kletterte auch Dynamo Dresden nach dem 1:0-Sieg beim SV Babelsberg nach oben. Die Dresdner sind nach dem vierten Spiel in Serie ohne Niederlage mit drei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz Sechste.

Eintracht Braunschweig darf wieder auf die Qualifikation für die neue 3. Liga hoffen. Aber nach dem Nerven raubenden 3:2 gegen den SC Verl schränkte Trainer Benno Möhlmann ein: «Wir müssen bis zum Schluss kämpfen - mit allem, was wir haben.» Ebenso wie Braunschweig hofft der punktgleiche 1. FC Magdeburg, der sich beim 1:0 beim Tabellenletzten VfL Wolfsburg sehr schwer tat.

dpa

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