Donnerstag, 1. Mai 2008 / 11:36 Uhr
München - Triumph oder Tränen: Vier Spieltage vor Saisonende geht es auf der Zielgeraden der 2. Fußball-Bundesliga ans Eingemachte. «Es gibt kein Wenn und kein Aber mehr. Es geht um alles», sagt Präsident Wolfgang Overath vor dem Aufstiegsgipfel seines 1. FC Köln gegen 1899 Hoffenheim.
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Das zweite Topspiel des 31. Spieltags steigt in Rheinland-Pfalz, wo Aufstiegskandidat FSV Mainz 05 Kellerkind 1. FC Kaiserslautern zum besonders brisanten Derby empfängt.
Nach dem 3:3-Rückschlag bei Erzgebirge Aue hoffen die «Geißböcke» gegen den Millionen-Club aus Hoffenheim auf die Rückkehr in die Aufstiegsränge. «Vor uns liegt die Woche der Wahrheit», erklärte Overath. Mit der Gelassenheit des 5:0-Kantersieges gegen den FC Carl Zeiss Jena im Rücken reist Dorfclub Hoffenheim in die Dom-Metropole. «Ich könnte mit einem Punkt leben», sagte Trainer Ralf Rangnick.
Drei Zähler will Lautern aus Mainz entführen. Die «Roten Teufel» könnten beim FSV den dritten Sieg in Serie holen und die Aufholjagd im Tabellenkeller fortsetzen. «Weiter gemeinsam Herzblut zeigen!», forderte der neue Vorstandschef Stefan Kuntz. In Mainz ist ein Erfolg gegen den FCK aber fest eingeplant. Für Trainer Jürgen Klopp ist «der Aufstieg mein absoluter Herzenswunsch».
Die Vorentscheidung im Rennen um die Rückkehr in die Bundesliga hat Borussia Mönchengladbach vor Augen. Sechs Zähler Vorsprung hat die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay auf Rang vier, zuletzt gab es aber zwei Remis. «Wenn wir in Offenbach gewinnen, sind wir so gut wie durch», sagt Offensivkraft Sascha Rösler, der nach einer Verletzung am Sprunggelenk wieder im Training steht und am Sonntag in Offenbach wohl spielen kann. Ganz andere Sorgen haben die Kickers: Den Hessen droht bei einem erneuten Punktverlust der Sturz auf einen Abstiegsrang.
Die SpVgg Greuther Fürth kann den SC Paderborn wohl endgültig in die Drittklassigkeit stoßen und dabei noch die «Minimalchance» (Trainer Bruno Labbadia) auf den Aufstieg wahren. Etwas klarer nach oben blickt noch der SC Freiburg: Für einen Platz unter den ersten Drei muss nach neun sieglosen Spielen in der Fremde beim TSV 1860 München aber ein Auswärtserfolg her.
Nach dem allerletzten Strohhalm im Abstiegskampf greift Jena im Kellerduell gegen den VfL Osnabrück. Die Thüringer müssen auf Jan Simak verzichten, der mit einem Leistenbruch bis zum Saisonende ausfällt. TuS Koblenz kämpft nach dem Punktabzug durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) gegen den SV Wehen Wiesbaden um die Rettung. Zudem spielen noch FC St. Pauli gegen Aue und Alemannia Aachen gegen den FC Augsburg.
dpa
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