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Mainz hat Aufstieg vor Augen

München - Vorfreude in Mainz, nackte Abstiegsangst in Lautern: Dank des dritten Siegs in Serie hat Bundesliga-Absteiger FSV Mainz 05 die direkte Rückkehr ins Oberhaus weiter fest im Blick.

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Zum Auftakt des viertletzten Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga bezwang die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp im rheinland-pfälzischen Derby den 1. FC Kaiserslautern mit 2:1. Wieder gute Karten im Aufstiegsrennen hat auch der SC Freiburg, der mit dem 3:0 beim TSV 1860 München seinen Auswärtskomplex ablegen konnte. Die Rückkehr ins Aufstiegsrennen verpasste die SpVgg Greuther Fürth, die gegen den SC Paderborn nur zu einem 1:1 kam.

FSV Mainz 05 - 1. FC Kaiserslautern

Foto: dpa Bild vergrößern

Der Mainzer Milorad Pekovic (l) wird von Moussa Quattara und Sebastian Reinert (r) von Kaiserslautern gestoppt.

Beim Derby in Mainz boten beide Teams vor 20 300 Zuschauern einen packenden Kampf, in dem sich die Gäste auch durch die Führung der Mainzer durch Felix Borja (22. Minute) nicht entmutigen ließen. Sebastian Reinert (39.) egalisierte. In Durchgang zwei hatte Mainz Glück, dass Elkin Soto (90.) der umjubelte Siegtreffer gelang. «Wir sind auf der Zielgeraden, aber nun müssen wir die letzten Kräfte noch mal bündeln», sagte Klopps Profi Tim Hoogland. Lauters Trainer Milan Sasic war frustriert: «Das ist bitter, ohne Punkte heim zu fahren. So ist Fußball.»

Nach mehr als sechs Monaten ohne Dreier in der Fremde besiegte Freiburg seinen Auswärtsfluch und rückte mit dem Sieg auf Rang vier vor. Mohamadou Idrissou (31.) besorgte die Führung, Karim Matmour (41.) und Ali Günes (80.) legten nach. Fürth ließ gegen Paderborn zwei Punkte liegen. Martin Lanig brachte die Franken (59.) in Front, Markus Kröscher erzielte (76.) den Ausgleich für die Ostwestfalen.

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Ohne Sieger endete das Kellerduell zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem VfL Osnabrück: Sami Allagui brachte Jena in Front (63.), der Osnabrücker Thomas Reichenberger besorgte wenig später (65.) den Ausgleich. Für Jena, das Torsten Ziegner mit Roter Karte (90.+3) verlor, wird es immer enger, auch Osnabrück muss nach dem 1:1 zittern. «Wir standen noch nie unter dem ominösen Strich, und werden es auch nicht nach dem 34. Spieltag tun», gab sich VfL-Routinier Thomas Cichon optimistisch.

Den vierten Heimsieg in Serie holte St. Pauli beim 4:2 gegen Erzgebirge Aue. Sanibal Orahovac (9.) und Skerdilaid Curri (35.) trafen für Aue, für St. Pauli waren Timo Schultz (13.), Charles Takyi (45.), René Schnitzler (55.) und Carsten Rothenbach (72.) erfolgreich.

dpa

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