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Köln und Hoffenheim wollen Gladbach folgen

München - Köln vor dem Matchball, Mainz vor dem Aus: Mit dem rheinischen Gipfeltreffen zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05 erreicht das Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga einen neuen Höhepunkt.

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«Wir haben eine wunderbare Ausgangsposition», sagte FC-Präsident Wolfgang Overath vor dem Derby, bei dem die «Geißböcke» mit einem Sieg den vierten Bundesliga-Aufstieg perfekt machen können. Auf einen Kölner Erfolg hofft auch 1899 Hoffenheim: Bei einem Sieg der Mannschaft von Ralf Rangnick und einer gleichzeitigen Niederlage von Mainz wäre die Sensation perfekt: Der Neuling stünde nach Borussia Mönchengladbach und Köln als dritter Aufsteiger fest.

Motivator

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Kölns Coach Christoph Daum feuert sein Team an.

Nachdem der TuS Koblenz wegen Lizenzvergehen doch nur sechs statt acht Punkten abgezogen werden, kann am Sonntag gegen 15.45 Uhr auch im Tabellenkeller alles gelaufen sein: Sollte der 1. FC Kaiserslautern seine Partie beim als erster Absteiger feststehenden FC Carl Zeiss Jena verlieren und alle anderen Konkurrenten gewinnen, wäre zehn Jahre nach dem letzten Meistertitel der Sturz der Pfälzer in die Drittklassigkeit besiegelt. Noch düsterer sieht es für den SC Paderborn und den FC Erzgebirge Aue aus: Nur bei eigenen Siegen und gleichzeitiger Niederlage des Tabellen-14. VfL Osnabrück haben die beiden Teams noch eine Chance auf den Klassenverbleib.

«Genießen dürfen wir erst ab Sonntag. Und an diesem Tag muss alles stimmen», warnte Kölns Trainer Christoph Daum vor der Partie gegen Mainz. Auch FSV-Trainer Jürgen Klopp hat den Bundesliga-Traum noch nicht aufgegeben: «Das wird das Halbfinale, wenn wir das gewinnen, stehen wir im Finale», spornte Klopp seine Mannen an. Nach der 0:1- Heimpleite gegen Alemannia Aachen hat Mainz einen Punkt Rückstand auf den Dritten Hoffenheim. «Wir haben am Sonntag ein ganz heißes Spiel in Offenbach. Das wird eine richtige Probe», prophezeite Hoffenheims Coach Ralf Rangnick, dem der vorzeitig feststehende Durchmarsch aus der Regional- in die Eliteliga winkt. Allerdings sind die Offenbacher mit 37 Zählern noch längst nicht aus der Gefahrenzone.

Die Aufstiegspflicht erfüllt hat Borussia Mönchengladbach, nun soll die Kür folgen: «Jetzt können wir am Sonntag gegen Freiburg mit dem Meistertitel dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufsetzen», sagte Trainer Jos Luhukay vor dem letzten Heimspiel der Saison. Die Breisgauer, mit 52 Punkten vier Zähler hinter Hoffenheim, wollen ihre minimale Aufstiegschance wahren.

Trotz der Aufholjagd mit zuletzt drei Siegen aus vier Partien droht Lautern bei einer Pleite in Jena und gleichzeitigen Siegen des VfL Osnabrück (36), FC Augsburg (37), TuS Koblenz (37) und Offenbach (37) der vorzeitige Abstieg. Osnabrück reist zu 1860 München, Augsburg tritt in Fürth an, Koblenz empfängt Erzgebirge Aue. Nur noch um einen versöhnlichen Saisonausklang geht es in der Partie zwischen dem FC St. Pauli und Aachen.

dpa

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