Montag, 12. Mai 2008 / 12:15 Uhr
Leipzig - Der FC Ingolstadt hat mit der 0:2- Auswärtsniederlage beim SSV Reutlingen zwar einen Dämpfer im Aufstiegskampf erhalten, führt aber in der Tabelle der Regionalliga Süd weiter mit nunmehr drei Punkten Vorsprung und ist der heiße Aufstiegsanwärter.
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In dem Fall würde Hauptsponsor Audi nach Medienberichten seine Zuwendungen von aktuell 400 000 auf 3,5 Millionen Euro erhöhen. Die Verfolger, der zweitplatzierte FSV Frankfurt, der Vierte VfR Aalen und der Sechste SV Sandhausen, ließen in Heimspielen ebenfalls Punkte im Kampf um einen Aufstiegsplatz.
Die Frankfurter kamen gegen die Stuttgarter Kickers nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Die zweite Mannschaft des FC Bayern München trotzte dem Aufsteiger SV Sandhausen in einem bewegten Spiel ein 3:3 ab. Der VfR Aalen kam gar zu Hause gegen Jahn Regenburg mit 2:5 unter die Räder.
Dies nutzte die SpVgg Unterhaching, die durch den 3:2-Auswärtssieg beim nicht aufstiegsberechtigten Tabellendritten VfB Stuttgart II den Rückstand zum zweiten Tabellenplatz auf zwei Punkte verkürzte. Die ersten sechs Mannschaften in der Tabelle haben ein Saisonziel jedoch bereits erreicht. Sie schafften vorzeitig die Qualifikation zur neuen 3. Liga und können sich an den letzten drei Spieltagen ganz auf den Aufstiegskampf konzentrieren.
«Man hat gesehen, dass die vergangenen beiden Spiele ihre Spuren hinterlassen haben. Dieser Punkt kann noch sehr viel wert sein», resümierte Frankfurts Trainer Tomas Oral nach dem Remis gegen die Kickers. «Meine Mannschaft hat diszipliniert gespielt und gute Konter gefahren. Wir haben uns den Punkt verdient», sagte Stuttgarts Trainer Stefan Minkwitz, dessen Mannschaft aber noch drei Punkte Rückstand zum für den Klassenerhalt nötigen Platz zehn hat.
«Wir sind aus der Erfolgsspur gekommen und müssen wieder versuchen, guten Fußball zu spielen», bemerkte der ob der deutlichen Heimniederlage enttäuschte Aalener Coach Edgar Schmitt. Der Bedeutung des Regensburger Auswärtssieges bewusst, bemerkte Trainer Günter Güttler: «Ich muss die tolle Moral meiner Mannschaft loben. Es war ein wichtiger Sieg für uns, der uns Kraft für die letzten Spiele geben wird».
Alle Kräfte bündeln will auch Hessen Kassel. Nach der 1:6 Demütigung am Freitagabend beim Karlsruher SC II trennten sich die Hessen von Trainer Matthias Hamann. «Wir wollen unsere Minimalchance wahren und der Trainer ist nun Mal das schwächste Glied in der Kette», teilte der Vereinsvorsitzende Jens Rose mit. Der ehemalige Bundesliga-Profi Mirko Dickhaut wird das Amt bis Saisonende übernehmen und soll die Qualifikation für die neue 3. Liga doch noch schaffen.
dpa
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