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Ahlen hat neue «Dritte» in der Tasche

Leipzig - Rot-Weiß Ahlen scheint auf dem Weg zur 2. Bundesliga nicht aufzuhalten und hat als Etappensieg die Qualifikation zur neuen 3. Liga in der Tasche. Mit einem ungefährdeten 2:0 gegen Kickers Emden schaffte der Spitzenreiter der Fußball-Regionalliga Nord den 14. Sieg in Serie.

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«Das war ein immens wichtiger Schritt», befand Ahlens Trainer Christian Wück, während Emdens Coach Stefan Emmerling sagte: «Am Ahlener Sieg gibt es nichts zu rütteln. Aber wir haben anfangs auch katastrophale Fehler gemacht.»

Auch Ahlens ärgste Verfolger gaben sich am 35. Spieltag keine Blöße. Rot-Weiß Oberhausen hatte bereits gegen Eintracht Braunschweig mit 2:0 gewonnen, der 1. FC Union Berlin siegte beim SC Verl mit 3:2 und Fortuna Düsseldorf hatte beim 3:0 mit dem VfL Wolfsburg II wenig Mühe. «So bleiben wir den anderen im Nacken», sagte Fortuna-Trainer Norbert Meier. «Auch wenn wir noch schwere Spiele haben, wollen wir zuschlagen.»

Oberhausens Trainer Hans-Günter Bruns blickt ebenfalls optimistisch voraus. «Es bleibt eng, aber wir bleiben bis zum Schluss dabei», kündigte Bruns an. Der weiter um die 3. Liga bangende Eintracht-Coach Benno Möhlmann äußerte sich indes frustriert. «Unsere erste Halbzeit war mehr als eine Frechheit», schimpfte er.

Der Wuppertaler SV schaffte ein ähnliches Kunststück wie beim 4:3 gegen Energie Cottbus II. Bei der zweiten Mannschaft des Hamburger SV drehten die kampfstarken Gäste durch drei Kopfballtore ein 0:2 in einen 3:2-Erfolg. Zwei Treffer erzielte Dirk Heinzmann, den Siegtreffer Mahir Saglik mit seinem 23. Saisontor. Auch Dynamo Dresden ist durch den 1:0-Erfolg gegen Rot-Weiß Essen der dritten Liga entscheidend nähergekommen.

Ein Remis, das beiden Kontrahenten noch nutzen könnte, gab es mit dem 3:3 zwischen dem 1. FC Magdeburg und Rot-Weiß Erfurt. In dem mitteldeutschen Duell machten die Gastgeber dreimal einen Rückstand wett. «Dabei muss man sehen, unter welchem Druck wir standen. Wenn wir in den restlichen drei Spielen so auftreten, haben wir noch eine Chance auf Liga drei», sagte Magdeburgs Trainer Paul Linz. Erfurts Trainer Karsten Baumann war weniger zufrieden. «Wenn man auswärts drei Tore schießt, sollte das eigentlich zum Sieg reichen», meinte er.

dpa

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