Donnerstag, 15. Mai 2008 / 12:32 Uhr
Parma - Wie der AS Rom muss auch Inter Mailand im entscheidenden letzten Auswärtsspiel im Kampf um die italienische Fußballmeisterschaft auf die Unterstützung seiner Fans im Stadion verzichten.
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Aus Angst vor Ausschreitungen verbot der Polizeipräfekt von Parma den Inter-Fans den Zutritt zum Spiel des Tabellenführers beim abstiegsbedrohten AC Parma. Zuvor hatte das Innenministerium ein Mitreiseverbot für die Anhänger von Inters Titelrivalen AS Rom zum Spiel bei Catania Calcio verhängt.
«Die 1600 frei gewordenen Karten werden an Schulkinder verteilt oder gehen in Parma in den freien Verkauf», sagte Parmas Bürgermeister Pietro Vignali. Polizeipräfekt Paolo Scarpis betonte, dass er an der Fairness der Fußballfans beider Clubs nicht zweifle. Aufgrund seiner Verantwortung für die Stadt habe er dennoch nicht anders entscheiden können, zumal aus der Hauptstadt Warnungen eingegangen seien, wonach Rom-Fans nach Parma reisen wollten, um die Partie des Titelkonkurrenten zu stören.
Inter führt vor dem letzten Spieltag mit einem Punkt vor dem AS Rom. Nur bei einem Sieg wäre Mailand auf jeden Fall zum dritten Mal in Serie Meister. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage wären die Mailänder für den Gewinn ihres 16. «Scudetto» auf Schützenhilfe aus Catania angewiesen. Sowohl Parma als auch Catania kämpfen dagegen um den Klassenverbleib.
dpa
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