Sonntag, 18. Mai 2008 / 13:43 Uhr
Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat über die Fairplay-Wertung den Sprung in den UEFA-Cup geschafft.
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Die Berliner liegen in der Rangliste der Bundesliga-Clubs, die auf Basis der erhaltenen Roten, Gelben und Gelb-Roten Karten sowie der Beurteilung durch die DFB-Schiedsrichter-Manager berechnet wird, nach 34 Spieltagen auf Platz 1 und dürfen damit in der ersten Qualifikationsrunde des UEFA-Pokals starten. In die Fairplay-Wertung flossen zudem auch der Respekt vor Gegner und Schiedsrichter sowie das Verhalten des Publikums ein. Dies teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit.
Die UEFA hatte der Bundesliga bereits in der vergangenen Woche einen entsprechenden Teilnehmerplatz zugelost. Zuletzt hatte der FSV Mainz 05 im Jahr 2005 auf diese Weise den Weg in den internationalen Wettbewerb geschafft. «Wir gratulieren Hertha BSC ganz herzlich», erklärte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus.
Hertha-Manager Dieter Hoeneß wurde vom Anruf des Geschäftsführers überrascht. «Das war nach dem Spiel am Samstag natürlich eine tolle Nachricht», meinte Hoeneß. Somit können sich die Herthaner trotz des zehnten Platzes in dieser Saison unverhofft auf internationale Duelle in der kommenden Spielzeit freuen. «Jetzt, wo wir die Chance bekommen haben, müssen wir etwas daraus machen», forderte Hoeneß. Auch Trainer Lucien Favre war glücklich, den UEFA-Cup über diesen Umweg erreicht zu haben. «Das ist sehr gut für die Entwicklung der Spieler», sagte der Schweizer nach seiner ersten Saison bei Hertha BSC.
Das Team-Management muss nun die Vorbereitung auf die neue Saison völlig neu organisieren, da die erste Runde der UEFA-Qualifikation schon Mitte Juli ausgetragen wird. «Das werden wir in der kommenden Woche besprechen», kündigte Hoeneß an.
dpa
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