Sonntag, 18. Mai 2008 / 13:51 Uhr
Wien - Der österreichische Fußball-Nationalspieler Markus Weissenberger bangt um seine Teilnahme an der Europameisterschaft.
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In seinem letzten Bundesligaspiel für Eintracht Frankfurt beim 4:2 gegen den MSV Duisburg zog sich der 33- jährige Vorarlberger in der 29. Minute bei einem Schussversuch einen kleinen Faserriss im Hüftbeugemuskel zu und musste ausgewechselt werden. «Das ist nicht viel und stimmt mich zuversichtlich. Im ersten Moment hatte ich befürchtet, es könnte etwas Schlimmeres sein», meinte Weissenberger.
Der Mittelfeldspieler will trotz der Verletzung in den kommenden Tagen ins Trainingslager der Nationalmannschaft in der Sportschule Lindabrunn einrücken, aber frühestens am 22. Mai mit dem Lauftraining beginnen. Für Weissenberger, der nach vier Jahren in Frankfurt in der kommenden Saison für LASK Linz spielen wird, bedeutet die Verletzung in jedem Fall einen herben Rückschlag im Kampf um die EURO-Teilnahme. Teamchef Josef Hickersberger hatte bereits im Vorfeld angekündigt, nur hundertprozentig fitte Spieler zur EM mitzunehmen.
Bei der Vorbereitung im Süden von Wien stehen Hickersberger auch die elf Legionäre zur Verfügung, die er in den erweiterten EM-Kader berufen hat. Einen Tag nach dem Testspiel gegen Nigeria am 27. Mai in Graz wird Hickersberger das endgültige 23- köpfige EM-Aufgebot des deutschen Vorrundengegners bekanntgeben. Bei der EURO-Generalprobe trifft Österreich am 30. Mai in Graz auf Malta. Am 2. Juni bezieht das Hickersberger-Team sein EM-Quartier in Stegersbach im südlichen Burgenland.
dpa
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