Montag, 19. Mai 2008 / 18:19 Uhr
Johannesburg - Die tagelange fremdenfeindliche Gewalt in Südafrikas Metropole Johannesburg mit mehr als zwei Dutzend Toten, hunderten Verletzten und mindestens 10 000 Vertriebenen wird WM-Fans in zwei Jahren nicht von einem Besuch des Kap-Staats abhalten.
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Das ist die Ansicht des Nationalen Organisationskomitees (NOK), dessen Chef Danny Jordaan erklärte: «Die meisten Menschen verstehen, dass die Attacken aus dem Verhalten unzufriedener Leute resultieren; viele Menschen in aller Welt verurteilen dieses Verhalten.» Südafrika ist 2010 Gastland der ersten Fußball- Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent.
Die internationale Fußballgemeinde werde verstehen, dass Fremdenhass in Südafrika keine Basis habe. «Südafrikas Politiker haben die Attacken verurteilt und die gesamte Welt wird sehen, dass Südafrika dieses Verhalten nicht billigt», sagte Jordaan, der die Exzesse ebenfalls scharf verurteilte. Der Präsident des Welt- Fußballverbandes FIFA, Sepp Blatter, hat jegliche Stellungnahme zu den Gewaltausbrüchen und ihren Auswirkungen auf die WM 2010 in Südafrika bisher abgelehnt.
dpa
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