Dienstag, 20. Mai 2008 / 16:49 Uhr
Moskau - Manchester Uniteds Trainer Sir Alex Ferguson zeigt großen Respekt vor Michael Ballack. In seiner Abschluss-Pressekonferenz vor dem Champions-League-Finale in Moskau gegen den FC Chelsea warnte der 66 Jahre alte Schotte vor dem Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.
anzeige
«Natürlich müssen wir auch sehr auf Ballack und Drogba aufpassen. Das sind große Spieler, aber wir konzentrieren uns auf unsere Stärke», sagte Ferguson. «Chelsea hat das körperlich stärkere Team, aber dafür haben wir Ballsicherheit, Passgenauigkeit und noch ein paar anderen Stärken. Ich bin sehr zuversichtlich.» Die zehn Tage Pause seit dem Gewinn der englischen Meisterschaft seien ideal gewesen, um «intensiv an Feinheiten zu arbeiten».
Der Meistermacher wirkte vor dem vierten Europacup-Finale seiner Trainer-Karriere sehr gelassen. Selbst die schlechte Bilanz gegen die Chelsea-Stars, gegen die sein Team von den vergangenen 14 Spielen nur zwei gewinnen konnte, bringt ihn nicht aus der Ruhe. «Das sind Zahlen. Ich bin überzeugt, dass ich die richtigen Spieler habe, um den Job zu erledigen», erklärte Ferguson. Er scherzte sogar mit den knapp 200 Journalisten und meinte, in Moskau zu sein, «um den Weltfrieden zu fördern».
Dreieinhalb Wochen nach der 1:2-Niederlage gegen die «Blues» in der Liga erwartet ManU-Abwehrchef Rio Ferdinand ein völlig anderes Spiel. «Das ist ein Spiel, in dem es um alles geht», sagte der 29-Jährige, der in dieser Woche seinen Vertrag um fünf Jahre bis 2013 verlängert hat. Auf die Frage, ob die späte Anstoßzeit von 22.45 Uhr (Moskauer Ortszeit) ein Problem für die Spieler ist, antwortete Ferdinand: «Selbst wenn wir um vier Uhr morgen hätten spielen müssen, wären wir hellwach.»
dpa
Die Fussball EURO 2008 hier auf Fussball.com. Alle Gruppen, alle Mannschaften und immer Live dabei!
Nie mehr die Bundesliga - Spiele verpassen: ab sofort bietet Ihnen fussball.com kostenlos an jedem Spieltag der 1. und 2. Fussball Bundesliga einen Live-Ticker.
"Fussball ist mehr als nur ein Sport. Fussball ist Euphorie, Religion und Droge zugleich." Aktuelles zur Droge Fussball, spitz und ohne redaktionelle Schranken, aus unserem Fussball Blog
Andi Möller: Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber.