Mittwoch, 21. Mai 2008 / 14:35 Uhr
Johannesburg - Angesichts der tagelangen fremdenfeindlichen Gewalt in der südafrikanischen Metropole Johannesburg hat sich auch der Weltfußballverband FIFA besorgt geäußert.
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Mit Blick auf die drohende Ausweitung der Exzesse im Gastland der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 erklärte FIFA-Sprecherin Delia Fischer: «Natürlich sind wir darüber besorgt; wir hoffen, dass die FIFA-WM und ihre einende Kraft bei der Überwindung dieser (gesellschaftlichen) Trennungen helfen wird.»
Die FIFA setze auf die Kraft des Fußballs, um jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Gewalt zu bekämpfen. Allerdings stehe es der FIFA als Sportverband nicht zu, sich in interne politische Belange einzumischen. Sie warnte aber eindringlich davor, dass jede Abweichung von den Fristen im WM-Fahrplan Konsequenzen nach sich ziehen würde. Bisher sei das aber nicht in Sicht.
dpa
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