Mittwoch, 21. Mai 2008 / 16:49 Uhr
Frankfurt/Main - Der Schiedsrichter-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in Markus Merk und Herbert Fandel sowie Christine Beck und Bibiana Steinhaus erstmals jeweils zwei Referees und Schiedsrichterinnen des Jahres gewählt. Dies teilte der DFB mit.
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«Mit der Auszeichnung von vier Unparteiischen spiegelt sich das hohe Niveau im Schiedsrichter-Bereich in Deutschland wider», sagte der für das Schiedsrichter-Wesen zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch. Besonders erfreut zeigte er sich über die Leistungen von Bibiana Steinhaus, die sich mit ihren Spielleitungen in der 2. Bundesliga großen Respekt erworben habe.
Volker Roth, der Vorsitzende des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses, bescheinigte Merk einen «Abschied auf ausgezeichnetem Niveau». Roth: «Ich freue mich, dass man meinem Vorschlag gefolgt ist, diese einmalige Karriere zusammen mit der erfolgreichen Saison von Herbert Fandel, die ihren Höhepunkt in der Nominierung zur EURO 2008 fand, mit dieser Auszeichnung zu würdigen.»
Nach 25 erfolgreichen Jahren hatte Merk mit dem Abschluss der Bundesliga-Saison 2007/08 und der Leitung von 339 Bundesligaspielen seine Karriere beendet. Im DFB wurde der dreimalige Welt-Referee bereits zum siebten Mal zum Schiedsrichter des Jahres gekürt. Für Fandel (Kyllburg) war es nach 2001, 2005 und 2007 das vierte Mal.
Christine Beck (Magstadt) gehört seit Jahren zu den besten DFB-Schiedsrichterinnen. 2007 war sie bei der Frauen-WM in China im Einsatz und wurde auch für das Olympia-Fußball-Turnier in diesem Jahr in China nominiert. Bibiana Steinhaus (Hannover) war schon 2007 Schiedsrichterin des Jahres. Als erste Schiedsrichterin des DFB leitete sie in der Saison 2007/08 Spiele der 2. Bundesliga und außerdem seit sieben Jahren Begegnungen in der Männer-Regionalliga.
dpa
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