Sonntag, 25. Mai 2008 / 11:14 Uhr
Rijeka - Die EM-Tickets hat Kroatiens Bundesliga-Sextett längst gebucht - nun steht Ivan Klasnic und Co. der Kampf um die Stammplätze bevor.
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Zwei Wochen vor Beginn der Fußball- Europameisterschaft konkretisiert sich, dass Trainer Slaven Bilic in der Startelf auf geballte Bundesliga-Erfahrung setzt. Beim mühsamen 1:0-Testspielsieg gegen Moldawien standen am Samstagabend in Rijeka Robert Kovac (Borussia Dortmund), Josip Simunic (Hertha BSC), Ivica Olic (Hamburger SV) und Ivan Rakitic (FC Schalke 04) zu Beginn auf dem Platz. «Einige Spieler sind sehr müde. Insgesamt habe ich das gesehen, was ich in dieser Phase erwartet habe», sagte Bilic. Den Siegtreffer erzielte Kapitän Niko Kovac per Kopf in der 29. Minute.
Interessant dürfte vor allem das Gerangel um die beiden Angriffsplätze werden. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Arsenal-Profi Eduardo da Silva (Beinbruch), mit zehn Treffern Toptorjäger in der EM-Qualifikation, melden Olic, Werder Bremens Angreifer Ivan Klasnic und Mladen Petric Ansprüche an. Während Klasnic gegen Moldawien im zweiten Durchgang eingewechselt wurde, musste BVB-Stürmer Petric wie die ebenfalls angeschlagenen Niko Kranjcar und Dario Srna pausieren. «Diese drei Schlüsselspieler habe ich bewusst geschont», meinte Bilic.
Doch allmählich bereitet Petric dem Nationalcoach Kopfschmerzen. Schon im Saison-Endspurt fehlte der 27-jährige Hoffnungsträger seinem Arbeitgeber Borussia Dortmund, nun musste er den ersten ernsthaften EM-Test sausenlassen. Doch Petric beschwichtigt: «Wegen der Rückenprobleme war ich drei Tage bei meinem Schweizer Chiropraktiker, den ich noch aus Basel kenne, und nach der Behandlung ist jetzt alles wieder normal», sagte er der Zeitung «Jutarnji List».
Gegen den Fußball-Zwerg Moldawien war Jungstar Luka Modric der überragende Mann auf dem Platz. Den einzigen Treffer der Partie durch den früheren Bayern-Profi Niko Kavac bereitete allerdings sein Co- Regisseur Rakitic mit einer präzisen Flanke vor. In den kroatischen Medien wurde der Test vor 9000 Zuschauern als gute Einstimmung auf die Auftaktpartie am 8. Juni gegen Gastgeber Österreich gesehen. «Nogometni magazin» schrieb: «Falls die Moldawier die Rolle Österreichs gespielt haben, dann hat Bilic das richtige Rezept für den ersten Rivalen bei der EM gefunden.»
dpa
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Die Finalniederlage der EM ist langsam verdaut...also kucken wir mal auf die neue Saison
Jürgen Wegmann: Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
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