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Löw schwärmt von Newcomer Marin

Palma de Mallorca - Joachim Löw schwärmt von dem «Kleinen» in den höchsten Tönen, trotzdem sieht sich Marko Marin selbst noch lange nicht im deutschen EM-Team.

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«Dass ist ja klar, dass man noch rausfliegen kann, wenn man das erste Mal dabei ist», erklärte der mit 1,69 Metern kleinste und mit 19 Jahren jüngste Akteur im noch 26- köpfigen Aufgebot für die Fußball-Europameisterschaft. «Ich hoffe natürlich, dabei zu sein. Ich werde mein Bestes geben, um zu zeigen, dass ich es auch in der Nationalmannschaft kann.»

Erstaunt

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Marko Marin ist von seinem Ausflug in den A-Kader begeistert.

Wer den Bundestrainer im Trainingslager auf Mallorca über den Neuling reden hört, kann sich allerdings schwer vorstellen, dass ausgerechnet der Gladbacher zu den drei Spielern gehören könnte, die spätestens am 28. Mai aussortiert werden müssen. «Der Kleine ist wahnsinnig positiv», lobte Löw, der von Marins fußballerischen Fähigkeiten begeistert ist. Seine Haken und Dribblings soll der Gladbacher zeigen, erst im Trainingslager und dann womöglich auch bei der EM. «Ich will seine Stärken sehen, seine Frechheit im Eins gegen Eins», sagte Löw.

Der Bundestrainer hatte Marin beim Bundesliga-Aufstieg von Borussia Mönchengladbach gegen Wehen Wiesbaden persönlich beobachtet. Und er kam ganz schnell zum selben positiven Ergebnis wie zuvor schon Chefscout Urs Siegenthaler, Co-Trainer Hansi Flick und «andere verdeckte Agenten», die er eingesetzt hatte. «Ich hätte nach zehn Minuten gehen können», sagte Löw, der vom Spielwitz des Talentes schwärmt: «Er macht nicht vier Übersteiger aus Selbstgefälligkeit, sondern weil er am Gegner vorbei will.»

Mindestens drei Teamkollegen muss der «Zauberzwerg» auf Mallorca ausstechen. Dort läuft der 19-Jährige staunend durchs DFB-Quartier und ist fasziniert von den neuen Dimensionen der Rundumversorgung und Trainingsmethoden. Nach den ersten Tagen mit etlichen Stunden im Kraftraum und beim Basketball («Das ist nicht gerade meine Sportart») darf er nun auch auf dem Fußballplatz Gas im Kampf um seine persönliche EM-Fahrkarte geben: «Ich freue mich, dass es losgeht und endlich mal wieder Fußball gespielt wird.»

Dabei befolgt er ein Leitmotiv von Jürgen Klinsmann, der als Bundestrainer die Orientierung auf der eigenen Position eingefordert hatte. «Das ist auf meiner Position Cristiano Ronaldo», sagte Marin. Den Portugiesen konnte er am Mittwochabend 120 Minuten lang beim Champions-League-Sieg von Manchester United studieren. «Er ist sehr torgefährlich, daran kann ich noch arbeiten.»

Marin hätte international auch für Bosnien und Herzegowina spielen können. Er wurde am 13. März 1989 in Bosanska Gradiška geboren, bis Ende Januar dieses Jahres besaß er die doppelte Staatsbürgerschaft. «Mir war von vorne herein klar, dass ich für Deutschland spielen will. Das hat auch meine Familie akzeptiert», sagte er in Palma bei seiner ersten Pressekonferenz vor einer Hundertschaft Journalisten. Auch in Gladbach wollen sie noch lange Spaß an Marin haben: Sportdirektor Christian Ziege will den 2010 auslaufenden Vertrag mit dem neuen Liebling von Löw vorzeitig verlängern: «Marko weiß, dass wir ihn langfristig halten möchten.»

dpa

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3 Kommentare | Kommentare verstecken

1. Taib schrieb am 25.11.2008 um 14:15:04:

Bosnien scheißt auf dich als ob bosnien so einen Spielern wie dich nehmen würde.. Es gibt 1000 bessere als dich und in der Nationalmannschaft schaffst du eh kein Stammplatzt ...

2. Said schrieb am 16.06.2009 um 21:17:50:

du bist eine verkaufte seele. wie taib schon sagt,es gibt sowieso 1000mal bessere spieler als du. tschüss du pissa

3. bijeli schrieb am 16.09.2009 um 17:31:07:

Hallo ich sage das ist deine entscheidung wo du spielst.es ist natürlich schade das du nicht für bosnien spielst den du bist noch jung und hast noch zeit für kariere aber bleib dran egal wo du spielst.So einen häte bosnien natürlich gebraucht wier haben seh gute junge spieler aber noch einen da zu warum nicht das were was. Ales gute für die zukunft.

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