Samstag, 24. Mai 2008 / 13:48 Uhr
Dresden - Fußball-Regionalligist Dynamo Dresden hat die drohende Insolvenz abgewendet. Auf der Mitgliederversammlung des Vereins stimmte eine überwältigende Mehrheit der 1344 stimmberechtigten Mitglieder für eine Satzungsänderung.
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Die Stadt Dresden hatte die Satzungsänderungen zur Bedingung für ein rettendes 1,25-Millionen-Euro-Darlehen für den finanziell angeschlagenen Club gemacht. Zu den nun bestätigten Änderungen zählt die Einführung eines Kombitickets, mit dem die Eintrittskarten gegen einen Aufschlag auch für den Nahverkehr gelten. Künftig darf die Stadt Dresden zudem den Etat des Vereins bestätigen und auch der Berufung und Abberufung der Geschäftsführung ihre Zustimmung geben.
«Das war ein Sieg unserer Mitglieder», sagte Dynamo-Präsident Hauke Haensel. Das Darlehen kann nun vollständig ausgezahlt werden. Im Vorfeld hatte sich eine breite Gegnerschaft angedeutet. Zur Abstimmung gab es dann allerdings kaum Gegenstimmen und Enthaltungen.
dpa
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