Freitag, 30. Mai 2008 / 14:39 Uhr
Berlin/Dresden - Fußball-Regionalligist SG Dynamo Dresden wird zum letzten Saisonauftritt bei Energie Cottbus II noch einmal von großen Personalsorgen geplagt.
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Trainer Eduard Geyer gerät durch die Ausfälle von Martin Stocklasa (Länderspiel für Liechtenstein) und Markus Ernemann (5. Gelbe Karte) und den kränkelnden Thomas Hübener vor allem in der Innenverteidigung in Bedrängnis. «Hübener muss morgen spielen. Wir haben sonst keine Manndecker mehr», sagte er. Zudem stehen Ronny Nikol (Muskelfaserriss), Lars Jungnickel (Herzbeschwerden) und Pavel Dobry (Knie) nicht zur Verfügung.
Vom Rest des Teams erwartet Geyer zum für die Sachsen bedeutungslosen Saisonfinale vollen Einsatz. Mit Tabellenplatz acht hat sich das Team bereits für die dritte Profiliga qualifiziert. «Wir haben aber die verdammte Pflicht, uns ordentlich zu präsentieren», meinte Geyer. 2 500 Fans begleiten die Sachsen in die Lausitz.
Die Kritik an seiner Person wehrte Geyer ab. Jüngst hatten sich Spieler negativ über Trainingsmethoden und fehlende Einsätze geäußert. «Die Spieler haben sich nicht über den Trainer zu beschweren. Ich erwarte, dass da auch der Verein reagiert. Das kann man nicht im Raum stehen lassen», sagte er. Ebenfalls offen ließ Geyer seine Zukunft bei den Gelb-Schwarzen. «Ich bin noch nicht 80, dass ich sagen müsste, ich muss mir das nicht mehr antun», meinte er. Vom Verein selbst fehlt bislang ein klares Bekenntnis zu dem 63- Jährigen.
dpa
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