Sonntag, 1. Juni 2008 / 15:16 Uhr
Leipzig - Ein Jungspund im Trainergeschäft hat mit dem FSV Frankfurt gleich im ersten Anlauf den Sprung in die 2. Fußball-Bundesliga geschafft. Der Überraschungscoup der Hessen ist eng mit der Erfolgsgeschichte von Coach Tomas Oral verbunden.
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«Wir haben unseren Traum verwirklicht. Ich bin stolz auf die Jungs», jubelte der 35-jährige Oral, der seit 2006 Cheftrainer beim Team vom Bornheimer Hang ist und dort als akribischen Arbeiter gilt. «Er hat seine Siegermentalität auf die Mannschaft übertragen. Tomas soll so authentisch und ehrlich bleiben, wie er ist», lobte FSV-Manager Bernd Reisig.
Bei den Hessen brachen nach dem Durchmarsch von der Oberliga Hessen in die 2. Liga alle Dämme. Die Spieler tanzten in T-Shirts mit der Aufschrift «Deutschland - wir kommen» ausgelassen über den Rasen und Coach Oral musste die obligatorischen Bierduschen über sich ergehen lassen. «Das ist wie ein Märchen. Diese Saison wird in die 108-jährige Vereinsgeschichte eingehen», betonte Reisig nach dem 2:0 bei Jahn Regensburg.
Für das Unterhaus plant der Verein mit einem Etat von 4,2 Millionen Euro. Fünf bis sechs neue Spieler sollen zur Verstärkung geholt werden, dazu Manfred Binz vom Zweitliga-Absteiger Kickers Offenbach als Co-Trainer. Weil das heimische Stadion bis zum Mai 2009 ausgebaut wird, muss der FSV in der kommenden Saison seine Heimpartien in der Arena des übermächtigen Stadtrivalen Eintracht Frankfurt austragen.
dpa
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