Donnerstag, 5. Juni 2008 / 11:37 Uhr
Hamburg - Die heftige Kritik von Mohamed Zidan an Ex-Trainer Huub Stevens hat in der Führungsetage des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV für Verstimmung gesorgt.
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«Ich kann Mohameds Verhalten nicht verstehen. So etwas kann vielleicht mal einem jungen Spieler passieren, aber Mo ist erfahren genug, das sollte deshalb nicht vorkommen. Ich habe bereits mit seinem Berater gesprochen und ein persönliches Gespräch angekündigt. Dazu habe ich deutlich gemacht, dass es nicht der Stil des HSV ist, sich in dieser Form öffentlich zu äußern», teilte Beiersdorfer auf der Internetseite des HSV mit. Zidan muss nun mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.
Der 26 Jahre alte Stürmer hatte in einem Interview in der dänischen Zeitung «B.T.» Stevens scharf attackiert. «Huub hat mich behandelt wie Scheiße und nicht wie einen Spieler, den er ja selbst haben wollte», sagte der Ägypter, der in seinem ersten Jahr beim HSV meist nur zu Kurzeinsätzen kam und die Erwartungen an einen Torjäger nicht erfüllte. Wäre Stevens beim HSV geblieben, hätte er den Verein verlassen, teilte der Nationalspieler dazu weiter mit.
Auch Stevens, der in den Niederlanden künftig Meister PSV Eindhoven betreut, hat auf die Vorwürfe reagiert. «Was willst du machen, wenn Spieler aus dem Spielerrat zu dir kommen und sagen, setz lieber auf einen anderen. Soll ich da weiterhin einen bringen, der viel Geld verdient und keine Leistung bringt?», sagte Stevens der «Hamburger Morgenpost». Es sei vor allem schade für die Fans, die viel Eintrittsgeld bezahlen, dass Zidan «nichts gebracht» habe. Er könne über den Stürmer, der lediglich zwei Tore in der Bundesliga-Saison erzielt hat, noch einiges sagen, wolle das aber nicht. Stevens: «Denn ich habe mehr im Körper und im Kopf als er.»
dpa
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