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Super-Stürmer mit Milchgesicht: Fernando Torres

Innsbruck - Fernando Torres ist ein echtes Milchgesicht. Trotz seiner 24 Jahre sieht Spaniens Super-Stürmer noch immer wie ein Junge aus, weshalb ihn die Fans liebevoll «el niño» nennen. Auf dem Fußballplatz steht der «Bub» aber voll seinen Mann.

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«Er ist zurzeit der beste Stürmer der Welt», lobte der niederländische Nationalspieler Dirk Kuyt seinen Offensivpartner beim FC Liverpool. Luis Aragonés, der Trainer der «Selección», schätzt an seinem Schützling «Schnelligkeit, spielerische Qualität und Torriecher».

«Milchgesicht»

Foto: dpa Bild vergrößern

Fernando Torres gibt nach den Training Autogramme.

Torres hat es vor seinem Jubiläum gegen Russland am in Innsbruck in 49 Einsätzen für Spanien auf beachtliche 15 Tore gebracht. Wesentlich beeindruckender ist seine Bilanz in der englischen Premier League: In seiner ersten Saison erzielte er in 33 Punktspielen 24 Treffer und damit auf Anhieb mehr, als jeder andere Ausländer in seinem Debütjahr. Zudem war der gebürtige Madrilene neunmal in diversen anderen Wettbewerben erfolgreich, davon allein sechsmal in der Champions League.

Damit bewies der mit etwa 36 Millionen Euro teuerste Einkauf in der Geschichte des englischen Rekordmeisters, dass er jeden Cent wert ist. Sechs Jahre lang hat Torres sich an Liverpool gebunden und soll dafür rund acht Millionen Euro pro Saison erhalten. Aber angeblich buhlt schon Finanzkrösus FC Chelsea um den Hochkaräter.

Torres Torjäger-Qualitäten honorierten die Engländer bei der Wahl zum «Spieler des Jahres»: Hinter dem als derzeit weltbestem Fußballer geltenden Portugiesen Cristiano Ronaldo vom Champions-League-Gewinner Manchester United belegte er den zweiten Platz. Clubtrainer Rafael Benitez sieht seinen Landsmann noch längst nicht am Ende der Entwicklung. «Er hat eine große Zukunft vor sich. Er kann als Fußballspieler noch reifen», sagte der Spanier.

Torres' außergewöhnliches Talent zeichnete sich schon von klein an ab. Bereits mit elf Jahren schloss er sich Atletico Madrid an und blieb dort bis 2007. «Mein Großvater war ein großer Fan von Atletico», begründete der in Fuenlabrada geborene Blondschopf die Entscheidung, nicht zu den «Königlichen» von Real gegangen zu sein. Mit Atletico schaffte er den Aufstieg, sicherte sich als jüngster Spieler die Torjäger-Kanone in der Primera División und erzielte in 214 Punktspielen 82 Treffer. «Mein Herz wird immer für Atletico schlagen», versicherte er vor seinem Wechsel zu Liverpool tief gerührt.

Privat ist der Blondschopf ein umgänglicher, zurückhaltender und liebenswerter Kerl. Auch wenn der «sunnyboy» dank seiner sportlichen Erfolge und seines guten Aussehens längst die Titelseiten diverser Magazine ziert, pflegt er keinerlei Starkult. Als «Luxus» leistet sich der Millionär nur einen silberlackierten Porsche 911. Mit seiner langjährigen Freundin Olalla lebt Torres zurückgezogen in Liverpool.

Bescheiden merkte der «goal-getter» zu seiner beeindruckenden Bilanz an: «Mein Ziel ist es, Tore zu schießen. Ich strebe nicht an, eine bestimmte Zahl zu erreichen. Ich will meinen Teamkollegen helfen und Trophäen gewinnen.» Am liebsten gleich bei der EM, für die Torres einen großen Traum hat: «Der Titel wäre das Größte für mich.» Da «el nino» auch Christkind bedeutet, könnte dieser Wunsch in Erfüllung gehen. Mit der spanischen «U 16» und «U 19» war dies dem Milchgesicht jedenfalls geglückt.

dpa

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1 Kommentar | Kommentare verstecken

1. Ginny schrieb am 05.10.2008 um 11:49:52:

Schatz??? ;-) ?Fernando Torres Te Quiero.?

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