Sonntag, 15. Juni 2008 / 21:04 Uhr
Johannesburg - Die Kosten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 steigen nach Informationen des südafrikanischen Fernsehsenders e-tv stärker als erwartet.
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Allein für die WM-Infrastruktur in Durban gebe es einen Fehlbetrag in Höhe von umgerechnet rund 250 Millionen Euro, sagte Oberstadtdirektor Michael Sutcliff. Dem Rundfunksender SAFM erklärte er: «Die Kosten sind für zusätzliche Infrastruktur und Sicherheitsmaßnahmen.» Der Bau des Moses Mabidha-Stadions dagegen liege sowohl im Budget wie auch im Zeitplan.
Für Kapstadt bezifferte e-tv die Unterdeckung mit 50 Millionen Euro. Unklar bleibe, wer für den Mehrbetrag aufkomme. Die WM-Organisatoren hatten vergangene Woche Kosten-Überschreitungen in Aussicht gestellt, aber noch keine Angaben zur Höhe machen können. Der Chef des Nationalen Organisationskomitees, Danny Jodaan, hatte die erhöhten Transport- und Beschaffungspreise, die über zehnprozentige Inflation und die schwächelnde Landeswährung Rand als Gründe benannt. Südafrikas Regierung hat das WM-Budget schon von 20 auf 30 Milliarden Rand (2,5 Milliarden Euro) angehoben, von denen 9,8 Milliarden für die 10 WM-Stadien eingeplant sind.
dpa
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